Zwar ist der der Sozialstaatsanteil an den Staatsausgaben mit rund 30% seit Jahrzehnten stabil. Für Normalverdiener steigen die Abgaben hingegen, was vor allem die unteren Einkommen belastet, während die oberen Einkommen durch die Beitragsbemessungsgrenze und den Abschied aus dem Solidarsystem einen deutlich geringeren Anteil ihres Einkommens an die Sozialkassen abgeben müssen. Die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze und die Pflicht aller Bürger, denselben Anteil zu zahlen, bietet die Möglichkeit, die Abgaben für alle spürbar zu senken.