Smarte Küchengeräte und frische Kräuter in der eigenen Küche liegen voll im Trend.

5 Tipps für die grüne Küche im smarten Zuhause

Jeder wünscht sich für das eigene Zuhause Möbel in einem ansprechenden Design. Gleichzeitig liegen nachhaltige Einrichtungsgegenstände aus langlebigen Materialien im Trend. Glücklicherweise sind ein modernes Wohndesign und ein ökologischer Lebensstil kein Widerspruch mehr. Heute bieten Einrichtungshäuser viele Küchenmöbel an, die Design und Nachhaltigkeit verbinden. Auch eigene Kräuter dürfen in der ökologischen Küche nicht fehlen.

Natürliche Oberflächen aus Holz und Stein

Holz und Stein sind natürliche Materialien mit vielfältigen Eigenschaften. Die erdigen Farbtöne erzeugen eine Atmosphäre von Ruhe und Geborgenheit in der Küche. Zudem halten Massivholz und Steinplatten großen Belastungen stand. Die robusten Materialien verleihen der Küche eine lange Lebensdauer. Daher ist eine Kücheneinrichtung aus Naturmaterialien nachhaltig. Denn je länger auf einer Küchenarbeitsplatte gekocht wird, desto weniger Ressourcen werden verbraucht.

Je nach Vorliebe kann entweder helles oder dunkles Holz für die Kücheneinrichtung verwendet werden. Ein dunkler Bodenbelag macht die Küche noch gemütlicher. In Naturküchen ist nicht nur der Korpus der Küchenzeile und der Kücheninsel aus massivem Holz. Auch die Fronten und das Innenleben können aus Naturholz gefertigt werden, etwa Schubladen, Besteckeinsätze, Gewürzdosen und Messerblöcke. Zur Kücheninsel passende Barhocker aus Holz runden die Einrichtung ab. Arbeitsplatten aus Stein halten der Beanspruchung beim täglichen Kochen ein Leben lang stand. Eine derartige Küchenarbeitsplatte besteht beispielsweise aus Schiefer, Marmor oder Granit.

Smarte Lösungen für grünes Wohnen

In einem smarten Zuhause regeln ausgeklügelte Systeme viele Abläufe automatisch. So schaltet ein Smart Home das Küchenlicht automatisch aus. Falls das Ausschalten vergessen wird, regelt das System die Lichtquelle automatisch. Dieser Vorgang spart Strom. Smarte Heizsysteme berücksichtigen das Material des Hauses und den aktuellen Wetterbericht. Somit heizen sie effizient und mindern den Verbrauch.

Im Winter geht viel Wärme über die Küchenfenster verloren. Smarte Rollläden sorgen für einen geringeren Wärmeverlust. Diese Rollläden schließen sich automatisch zu einer bestimmten Uhrzeit. So bleibt mehr Wärme in der Küche – auch wenn die Familie außer Haus ist und die Rollläden nicht eigenhändig bedienen kann. Ein Smart Home spart also Ressourcen und Kosten und das alles völlig automatisiert. Daher gibt es die meisten grünen Marken in der Elektro-Branche.

Mit den eigenen Kräutern kochen

Eine moderne Küche zeichnet sich nicht lediglich durch grüne Technologie aus. Frische Kräuter werten die Küche optisch auf und haben einen intensiven Geschmack. In einer gut durchdachten Küche ist bereits ein Platz für die Kräuter eingeplant. Küchenkräuter gedeihen gut in kleinen Töpfen, die mit etwas feiner Erde gefüllt sind und regelmäßig bewässert werden. Diese kleinen Töpfe finden entweder auf einem Regal mit Holzverkleidung oder in dekorativen Übertöpfen mit Wandhalterung Platz.

Welche Kräuterarten in der Küche benötigt werden, hängt von den eigenen Kochgewohnheiten ab. Basilikum und Oregano verleihen dem Essen einen mediterranen Geschmack. Rosmarin und Thymian sind universell einsetzbare Kräuter der Provence. Petersilie und Schnittlauch verleihen jedem Gericht eine leicht würzige Note. Im Sommer ist Wasser mit Minze ein erfrischender Durstlöscher.

Sprossen selbst ziehen

Viele denken, dass für den Anbau von eigenen Lebensmitteln zwangsläufig ein Garten oder ein Balkon notwendig ist. Doch der Anbau von Sprossen ist auch ohne Außenfläche möglich. Sie gedeihen in einem Kräutertopf oder auf der der Fensterbank. Entscheidend für den Anbau von Sprossen ist lediglich ein Platz mit guter Sonnenlicht-Einstrahlung.

Sprossen aus Radieschen und Linsen sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie eignen sich besonders für den Winter, wo es wenig saisonales Obst und Gemüse gibt. Beliebt für den Anbau in der Küche ist vor allem die Kresse. Die Samen saugen sich auf feuchter Watte in einer flachen Schale mit Wasser voll. Binnen weniger Tage ist die Kresse essfertig.

Lebensmittel haltbar machen

Zur Selbstversorgung zuhause gehört auch das Haltbarmachen von Lebensmitteln. So ist regionales Obst und Gemüse länger genießbar und auch außerhalb der Saison verfügbar. Das Einkochen macht frisches Obst lange haltbar, zum Beispiel Kirschen. Auch eingelegtes Gemüse ist für lange Zeit konserviert, etwa eingelegte Paprika. Getrocknete Apfelscheiben bleiben lange frisch, da ihnen das Wasser entzogen wurde.

Die eigene Küche lässt sich also leicht in eine grüne Küche verwandeln. Dazu braucht es lediglich eine Einrichtung aus Naturmaterialien sowie stromsparende Geräte. Frische Kräuter, selbst gezogene Sprossen und eingelegte Lebensmittel sind ebenfalls umweltfreundlich. Gemeinsam machen die ökologische Einrichtung und die Selbstversorgung die Küche zu einem nachhaltigen Wohlfühlraum.