In einer altersgerecht gestalteten Wohnung lebt es sich für Senioren entspannter und komfortabler.

Altersgerechtes Umbauen – Was ist zu beachten?

Es gibt verschiedene Gründe, ein Haus oder eine Wohnung zu modernisieren. Dazu gehört unter anderem die Nachhaltigkeit, wie auch eine Anpassung an das Alter der Bewohner und die entsprechenden Notwendigkeiten und Bedürfnisse im Alltag. Für Letzteres gibt es eine ganze Reihe von Maßnahmen, die hilfreich sein können. Wir zeigen, was möglich ist und was dabei beachtet werden sollte.

 

Gründe für den altersgerechten Umbau

Die Gründe für das altersgerechte Umbauen können verschieden sein. Das Ziel ist jedoch immer gleich. Durch den Umbau soll eine Anpassung des Wohnumfeldes entstehen, die es einer Person höheren Alters, die mit bestimmten Einschränkungen zu kämpfen hat, ermöglicht, ohne Probleme den Alltag zu meistern.

Dies kann dafür sorgen, dass ein gewisses Maß an Lebensqualität und Unabhängigkeit beziehungsweise Selbstständigkeit wiedererlangt wird. Unter anderem gehören zu den möglichen Gründen, die einen Umbau sinnvoll oder sogar notwendig machen:

  • Einschränkungen der Person aufgrund von Krankheiten.
  • Einschränkungen der Person aufgrund natürlicher und normaler Alterserscheinungen.

Einschränkungen aufgrund von Krankheiten

Ein Grund für eine dringende Notwendigkeit eines Umbaus sind körperliche Krankheiten. Oftmals ist es im Alter wahrscheinlicher, an gewissen Erkrankungen zu leiden als in jüngeren Jahren. Daher spielt dieser Aspekt für das Thema des altersgerechten Umbauens durchaus eine nicht zu vernachlässigende Rolle.

Eine dieser Krankheiten ist die Arthrose. Diese tritt bei jüngeren Menschen eher selten auf, bei Personen über 65 Jahre jedoch häufiger. Je nachdem, in welchen Teilen des Körpers sie vorkommt und inwieweit sie fortschreitet, kann sie die Alltagsflexibilität der betroffenen Person erheblich einschränken.

Gerade die Hüftarthrose ist dafür bekannt, besonders umfangreiche Einschränkungen der Beweglichkeit zur Folge zu haben. Gleich gilt für die Osteoporose. Sie tritt ebenfalls überdurchschnittlich oft bei Menschen über 65 Jahre auf und bedingt neben Schmerzen eine eingeschränkte Beweglichkeit.

Parkinson tritt gleichermaßen eher im höheren Alter auf und schränkt die Mobilität deutlich ein. Ähnliche Auswirkungen können die Folgen eines Schlaganfalls haben, je nachdem auf welche Weise, wie dauerhaft und wie massiv der Patient von ihnen betroffen ist. Auch hier ist ein Zusammenhang zwischen einem fortschreitenden Alter und einem steigenden Risiko für das Auftreten der Krankheit zu beobachten.

Andere Krankheiten, die in einigen Fällen bereits in früheren Jahren auftreten beziehungsweise sich dann schon erstmals bemerkbar machen, können mit dem Alter fortschreiten und dementsprechend zunehmende Einschränkungen in betagteren Jahren hervorrufen. Dazu gehört unter anderem die Multiple Sklerose.

Einschränkungen aufgrund normaler Alterserscheinungen abseits von Krankheiten

Allerdings müssen nicht in jedem Einzelfall Krankheiten der Grund von Einschränkungen sein. Dass die Kraft und körperliche Fitness mit zunehmendem Alter nachlassen, ist ein ganz natürlicher Prozess. Ein Grund hierfür ist der zunehmende Abbau von Muskelmasse, der bereits in früheren Lebensjahrzehnten beginnt und in der betagten Phase zusehends fortschreitet.

Zwar lässt er sich mit einem gesunden Lebensstil, wozu eine sinnvolle Ernährung, ausreichend Bewegung und der Verzicht auf schädliche Stoffe wie Alkohol und Zigaretten gehören, ein wenig bremsen. Vollends vermeidbar ist er jedoch nicht.

Entsprechende Entwicklungen haben ebenfalls zur Folge, dass sich der Alltag in einem herkömmlich eingerichteten Haus beziehungsweise in einer entsprechenden Wohnung schwerer meistern lässt. Dies kann unter anderem das Steigen von Treppen oder das Strecken zu einem Schrank oder Regal betreffen.

Dementsprechend ist es für solche Situationen ebenfalls sinnvoll, ein Haus altersgerecht umzubauen. Dies steigert sowohl die individuellen Möglichkeiten im Alltag als auch den Lebenskomfort und die Lebensqualität.

Zudem kann die geistige Leistung im Alter nachlassen. Dann kann es für die betroffene Person schwieriger sein, im Haushalt den Überblick zu behalten. In dieser Situation können verschiedene Maßnahmen des altersgerechten Umbauens nicht weniger sinnvoll sein und viele Vorteile mit sich bringen.

Maßnahmen zum altersgerechten Umbau

Um das Alltagsleben wieder einfacher möglich zu machen und den Komfort zu steigern, gibt es im Rahmen des altersgerechten Umbauens einige sinnvolle Maßnahmen, die in verschiedenen Situationen und Bereichen eine Hilfe sind. Unter anderem gehören dazu:

  • Maßnahmen zur Vereinfachung der Mobilität innerhalb des Hauses,
  • passende beziehungsweise angepasste Einrichtungsgegenstände sowie
  • sinnvolle Smart-Home-Anwendungen.

Mobilität in der Umgebung des Hauses

Grundlegende Maßnahmen beziehen sich dabei auf die alltägliche Mobilität. Dies kann sowohl Bereiche innerhalb des Hauses als auch in der direkten Umgebung betreffen. Besonders, wenn der Bewohner zum Fortkommen einen Rollstuhl nutzt, sind solche Veränderungen zwingend notwendig.

In der Umgebung des Hauses können die Wege so gestaltet werden, dass sie problemlos zu gehen oder mit einem Rollstuhl zu befahren sind. Dafür ist es notwendig, Stufen zu vermeiden und, falls nötigt, durch eine Rampe zu ersetzen. Türschwellen sollten ebenfalls vermieden werden.

Darüber hinaus sollten die Wege asphaltiert sein oder aus Pflastersteinen bestehen. Wege aus Kies oder gar Rasen können für Personen, die einen Rollstuhl nutzen, im Alltag ein Hindernis sein.

Vermeidung von Stufen innerhalb des Hauses

Gleiches gilt für die Wohnung beziehungsweise das Haus selbst. Hier sollte möglichst auf vermeidbare Stufen und Höhenunterschiede verzichtet werden. Dies kann unter anderem Übergänge zwischen verschiedenen Räumen betreffen. Statt einer Stufe ist hier ein fließender Übergang in Form einer trittsicheren Rampe sinnvoll, sofern sich der Höhenunterschied nicht vermeiden lässt.

Da eine erhöhte Duschwanne, welche ebenfalls eine Art Stufe darstellt, sollte der Zugang zur Dusche ebenerdig sein und so ein problemloses Betreten ermöglichen.

Zusätzlich zu dem höheren Alltagskomfort und der dadurch möglichen Mobilität für Rollstuhlfahrer senkt diese Maßnahme außerdem die Gefahr eines Sturzes, die im hohen Alter oftmals höher ist als in jüngeren Jahren. Neben Bewegungsprogrammen, Gehhilfen und einer passenden Brille wird zum Vorbeugen vor einem Sturz grundsätzlich auch die Beseitigung von Stolperfallen in der Wohnung empfohlen.

Insofern bedeutet der Umbau bis zu einem gewissen Grad eine Vorsorge vor Verletzungen und daraus resultierenden weiteren gesundheitlichen Problemen, die die Lebensqualität und Mobilität zusätzlich einschränken.

Wenn ein Haus oder eine Wohnung jedoch mehrere Etagen hat, ist es um einiges komplizierter, auf Stufen zu verzichten. Schließlich muss der Bewohner dann unweigerlich einen Höhenunterschied überwinden, um vom einen ins andere Geschoss zu gelangen, wofür im Normalfall der Weg über eine Treppe genutzt wird.

Für diese Hindernisse gibt es jedoch ebenfalls Möglichkeiten, das Haus durch einen Umbau beziehungsweise eine entsprechende Anpassung altersgerecht zu gestalten. Unter anderem ist ein Treppenlift eine gängige und geeignete Option.

Entsprechende Modelle gibt es für grade und runde Treppen. Zudem lässt sich sogar, falls gewünscht, im Außenbereich ein Treppenlift installieren. Mit diesen Hilfen können sowohl Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, als auch Menschen, denen das Laufen aus Altersgründen zunehmend schwerfällt, problemlos und vor allem sicher in das nächste Stockwerk gelangen.

Ein passender und sicherer Bodenbelag

Falls der Bewohner einen Rollstuhl nutzt, sollte zudem für eine problemlose Mobilität auf weitere Details geachtet werden. Dazu gehört der Bodenbelag. Zum Beispiel Parkettboden ist in diesem Fall ideal geeignet. Allerdings sollte dieser nicht rutschig sein, die Auswahl des konkreten Materials spielt also eine große Rolle.

Ganz grundsätzlich und unabhängig von der Art der Fortbewegung des Bewohners sollten die Bodenbeläge aufgrund des erhöhten Sturzrisikos im Alter so gewählt sein, dass eine möglichst geringe Rutschgefahr besteht. So lässt sich die Wahrscheinlichkeit von Unfällen deutlich verringern.

Weitere Faktoren für eine einfache Mobilität mit dem Rollstuhl

Des Weiteren kann Enge für Personen, die einen Rollstuhl nutzen, ein großes Problem darstellen. Dies gilt unter anderem dann, wenn die Türdurchgänge schmal sind und daher ein Durchkommen erschweren oder sogar unmöglich machen.

Aus diesem Grund kann es notwendig sein, die Türen breiter zu gestalten, damit die betreffende Person mit dem Rollstuhl problemlos von einem Raum in den anderen gelangen kann. Natürlich ist ein solcher Umbau mit einem großen Aufwand und sicherlich auch hohen Kosten verbunden. Allerdings kann die Maßnahme die Lebensqualität des Bewohners deutlich steigern beziehungsweise einen selbstständigen Alltag erst möglich machen.

Zudem sollte bei der Positionierung der Möbel, darauf geachtet werden, ebenfalls keine Enge zu erzeugen. Für Rollstuhlfahrer ist dies zwingend notwendig. Aber auch Personen, die keinen Rollstuhl nutzen, können sich dadurch komfortabler, freier und entspannter in der Wohnung bewegen.

Passende Einrichtungsgegenstände für einen einfacheren Alltag

Natürlich ist die Mobilität in der eigenen Wohnung nur ein Teil eines funktionierenden Alltags. Um problemlos leben zu können, müssen viele weitere Bereiche so eingerichtet sein, dass eine komfortable Nutzung möglich ist.

Dazu gehört unter anderem die Küche. Hier sollten, sofern sich die Personen in einem Rollstuhl fortbewegt, alle Gegenstände eine Höhe haben, die ihre Nutzung problemlos möglich macht. Gleiches gilt natürlich, wenn der Bewohner seine Speisen im Stehen zubereitet.

In diesem Fall sollte ebenfalls vermieden werden, dass zum Beispiel für das Entnehmen bestimmter Gegenstände aus einem Schrank hohes Strecken oder tiefes Bücken notwendig ist. Gleichzeitig sollte die Höhe des Herdes und der Arbeitsplatten so gewählt werden, dass eine stehende Arbeitsposition den Rücken nicht belastet.

Des Weiteren müssen alle Regale und Arbeitsgeräte in der Küche so positioniert sein, dass sie von der Arbeitsposition aus leicht zugänglich sind und hierfür möglichst wenig Bewegung und körperlicher Aufwand notwendig ist. Wie sich dies umsetzen lässt, kann sehr individuell sein und hängt immer von den routinierten Arbeitsabläufen der entsprechenden Person ab.

Ähnlich sollten auch die Schränke und Regale in anderen Räumen gestaltet sein. Sitzmöbel wie Sessel und Stühle wiederum können erhöht werden, um einfaches Hinsetzen und Aufstehen zu ermöglichen.

Gleichzeitig ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Tische und Stühle in allen Räumen des Hauses einen sicheren Stand haben. Der Bewohner sollte sich problemlos abstützen können, ohne dass eine Gefahr besteht, dass die Gegenstände kippen – so lassen sich mögliche Unfälle vermeiden.

Smart-Home-Anwendungen als Erleichterung für Senioren

Smart-Home-Anwendungen können ebenfalls ein sinnvoller Teil des Umbaus eines Hauses für Senioren sein, die den Alltag auf verschiedenen Ebenen erleichtern. Sie nehmen dem Bewohner einige Aufgaben ab und sorgen so für einen komfortableren und entspannteren Alltag. Die Gefahr für einen Menschen im Seniorenalter, etwas Wichtiges im Haushalt zu vergessen, sinkt deutlich.

So muss die betreffende Person mit entsprechenden Anwendungen zum Beispiel nicht mehr darauf achten, die Heizung zu regulieren. Vielmehr kann dies automatisch stattfinden und zu jeder Tageszeit für eine passende Temperatur sorgen. Zudem können automatische Rollladensysteme vor starker Sonneneinstrahlung schützen und einen Arbeitsschritt am Abend abnehmen.

Noch dazu ist die Steuerung verschiedener Dinge im Haushalt einfacher. Statt hierfür aufzustehen, kann sie bequem von einem Tablet auf dem Sofa aus vorgenommen werden. Dies ist unter anderem möglich für

  • Strom,
  • Abschließen der Türen und
  • Wasser.

Gleichzeitig gibt das System auf dem Tablet einen guten Überblick und ist somit ebenfalls eine Hilfe dabei, nichts Wichtiges zu vergessen. Zudem können durch bestimmte Smart-Home-Anwendungen zum Beispiel Schränke bedient, das heißt auf die nötige Höhe bewegt werden, was bei der Planung der Einrichtung eine gewisse Flexibilität ermöglicht.

Des Weiteren kann das Smart-Home eine gewisse Sicherheit gewährleisten. Dies wird unter anderem durch Sensoren und Kameras umgesetzt, die das Haus vor einem Einbruch schützen beziehungsweise rechtzeitig warnen sollen. Oft sind zudem Kameras an der Tür, durch den der Bewohner sehen kann, wer gerade vor dem Haus steht und durch ein Klingeln zutritt möchte, Teil eines Smart-Homes.

Die Sicherheit ist für eine ältere Person ein wichtiger Faktor für ein komfortables und entspanntes Leben. Trickdiebstähle in Wohnungen gehören zu den häufigsten Straftaten, von denen Senioren betroffen sein können. Durch die Sicherheitseinrichtungen des Smart-Homes kann dem bis zu einem gewissen Grad entgegengewirkt werden.

Mögliche Kosten des Umbaus

Natürlich besteht bei einem Blick auf den altersgerechten Umbau eines Hauses immer auch die Frage nach den Kosten. Diese können sich je nach konkreter Maßnahme und hierfür genutztem Produkt deutlich unterscheiden.

Beispiele Smart-Home, verbreiterte Türen und versetzte Wände

Dies wird bereits anhand einiger hier behandelter Optionen deutlich. Die Kosten für verschiedene Smart-Home-Anwendungen können je nach Wunsch des Käufers einige Hundert oder einige Tausend Euro betragen. Bei einer Alarmanlage zum Beispiel hängt der Preis unter anderem davon ab, wie viel Sensoren und Kameras notwendig sind.

Das Einbauen von neuen Türen zur einfacheren Nutzung des Durchgangs mit einem Rollstuhl geht ebenfalls in den vierstelligen Bereich. Muss hierfür eine Wand durchbrochen werden, kommen erneut Kosten von mehreren Hundert Euro pro Quadratmeter hinzu.

Beispiel Bodenbeläge

Allein mit einigen Smart-Home-Anwendungen und dem Versetzen mehrerer Türen können also je nach Haushalt bereits fünfstellige Kosten zusammenkommen. Müssen zusätzlich Bodenbeläge verändert werden, kann das zum Beispiel bei Parkett erneut zwischen 40 und 90 Euro pro Quadratmeter kosten.

Bei einer Wohnung von 60 Quadratmetern entstünden so zusätzliche Kosten zwischen 2.400 und 5.400 Euro – für viele Rentner ebenfalls ein hoher Betrag. Hinzu kommen die für einen komfortablen Alltag angepassten Möbel.

Fördermöglichkeiten für das Umbauen

Für viele Senioren empfiehlt sich die Umsetzung einiger hier genannter Maßnahmen. Allerdings können diese, wie an den Beispielen deutlich wird, oftmals hohe Kosten verursachen.

Mögliches Problem der Unbezahlbarkeit

Zwar sind diese für wohlhabende Rentner mit einem umfangreichen Vermögen sicherlich oftmals tragbar. Für Senioren, die ein begrenztes Budget haben, kann jedoch das Problem bestehen, dass sie sich den Umbau nicht leisten können.

In diesem Fall kann vielleicht die Familie aushelfen. Wenn dies ebenfalls nicht möglich ist, steht die Person vor einer auf den ersten Blick unlösbaren Aufgabe und hat hohe Einbußen der Lebensqualität zu befürchten.

Konkrete Optionen für eine Förderung

Für einen entsprechenden Umbau gibt es jedoch Fördermöglichkeiten, die von allen, die ihr Haus altersgerecht umbauen möchten, beantragt werden können. Gerade für Menschen mit einem geringen Budget können diese eine große Hilfe sein.

Verantwortlich hierfür ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die 1948 gegründet wurde. Unter anderem hilft sie bei der Finanzierung von Projekten in den Bereichen

  • Gründung,
  • Umweltschutz/Ökologie sowie
  • Wohnungsbau und Wohnungsmodernisierung.

Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten, wie die Förderung umgesetzt werden kann. Eine Option besteht in einem Kredit, der unter anderem dafür genutzt werden kann, die Barrieren in einer Wohnung zu reduzieren oder einen umfangreichen Einbruchsschutz sicherzustellen.

Die Höhe dieses Darlehens beträgt maximal 50.000 Euro. Für das altersgerechte Umbauen kann dieser mit einem effektiven Jahreszins von 0,04 Prozent gewährt werden. Die Zinsen der KfW sind damit deutlich günstiger als die Bauzinsen in der freien Wirtschaft.

Der Kredit kann unter anderem genutzt werden, um die Wege zum Gebäude, den Eingangsbereich und die Raumaufteilung entsprechend anzupassen. Des Weiteren kann das Badezimmer altersgerecht umgebaut werden, Maßnahmen zur Überwindung von Treppen können ebenfalls mit dem Kredit bezahlt werden.

Beantragt werden kann ein solches Darlehen unter anderem von Mietern und Eigentümern von Wohnung und Häusern. Auch Eigentümergemeinschaften haben entsprechende Möglichkeiten.

Neben der Beantragung eines Kredites gibt es die Option, bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau Zuschüsse zu beantragen. Für die Reduzierung von Barrieren in einem Haushalt können diese in einer Höhe von maximal 6.250 Euro ausgezahlt werden. Grundsätzlich ist dies in jedem Alter möglich. Für einen Schutz vor Einbrüchen ist ein Zuschuss von maximal 1.600 Euro möglich.

Fazit

Das altersgerechte Umbauen kann aus verschiedenen Gründen notwendig sein. Dazu zählen Krankheiten sowie der natürliche, altersbedingte Verlust von Körperkraft, der den Alltag einschränkt. Mit verschiedenen Maßnahmen kann nahezu jeder Bereich einer Wohnung so angepasst werden, dass die entsprechende Person ein komfortableres Leben führen kann. Falls die finanziellen Mittel hierzu fehlen, gibt es die Option, bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau ein Darlehen oder Zuschüsse zu beantragen.