Nachhaltigkeit ist eines der Themen, welches aktuell eine große Relevanz hat und sicher in den nächsten Jahrzehnten ebenfalls von hoher Bedeutung sein wird. Um einen nachhaltigen Lebensstil umzusetzen, sind sowohl die Politik als auch die Bürger gefragt. Hierbei spielen unter anderem der Alltag in Städten sowie entsprechende Konzepte eine Rolle. Wie können die Beteiligten in verschiedenen Bereichen positive Impulse setzen sowie Veränderungen herbeiführen? Und: Welche realen Beispiele gibt es hierfür bereits?
Hohe Bedeutung des öffentlichen Interesses und einer Sensibilisierung
Um eine dauerhafte Veränderung in einem bestimmten Themengebiet herbeizuführen, ist es oftmals von her Bedeutung, hierfür zunächst eine gewisse öffentliche Aufmerksamkeit zu generieren. Dabei leisten sowohl die Bürger als auch die Politik einen wichtigen Beitrag.
Beitrag der Politik
Die Politik hat das Thema Nachhaltigkeit in den letzten Jahren zunehmend auf die Agenda gebracht. Dies gilt für die Bundesebene, die Landesebene und für einzelne Städte. Gerade auf in den lokalen urbanen Räumen kann das Themengebiet sehr bürgernah transportiert werden.
Viele Städte haben auf ihrer Webseite Beiträge zum Thema Nachhaltigkeit im entsprechenden und dem eigenen Engagement, wie sich zum Beispiel an der Online-Präsenz der Stadt Freiburg zeigt.
Die Stadt ist allgemein dafür bekannt, das Thema besonders ernst zu nehmen und kommuniziert dies sehr deutlich nach außen. So findet für den entsprechenden urbanen Lebensraum ein Agenda-Setting statt, was wiederum die Bürger für die Bedeutung des Themas sensibilisiert.
Gleichzeitig vermitteln viele Städte auf diese Weise ein positives Image von sich selbst nach außen. Laut einer Untersuchung der WBS Gruppe, die zu Beginn des Jahrs 2020 veröffentlicht wurde, werden folgende Städte als besonders nachhaltig eingestuft:
- Stuttgart (belegte Platz 1)
- München
- Düsseldorf
Hierbei wurden verschieden Kriterien untersucht, die teils bei der Politik liegen und zu anderen Teilen die Einstellung der Bürger widerspiegeln. Für das Städtemarketing sind solche positiven Ergebnisse von großem Vorteil.
Beitrag der Bürger
Unter anderem spielte in der Untersuchung die Begeisterung der Bürger für Fridays for Future eine Rolle. Entsprechende Demonstrationen sind ein ideales Beispiel dafür, wie Bürger vor allem in großen Städten die Menschen für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren versuchen – in diesem Fall mit einem großen medialen Echo.
Besonders an den Demonstrationen der Bewegung ist, dass vor allem junge Menschen hierbei aktiv sind. Das zeigt, dass die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit bei dieser Generation bereits angekommen ist und auf ein großes Interesse stößt.
Zudem können Bürger gerade in den Großstädten einen Beitrag leisten, indem Sie ihr Umfeld sensibilisieren, sich in entsprechenden Initiativen und Vereinen engagieren und dort öffentlichkeitswirksam arbeiten. Oftmals kann ein Thema durch die sprichwörtliche „Mund-zu-Mund-Propaganda“ besonders umfangreiche Aufmerksamkeit erreichen.
Verkehr
Neben der Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit ist für das Erreichen einer hohen Nachhaltigkeit in Großstädten vor allem aktives Handeln gefragt. Dies kann in verschiedenen Bereichen stattfinden, unter anderem spielt der Verkehr eine Rolle.
Gerade in Städten kann aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens durch Veränderungen und dadurch erreichte geringere Emissionen viel bewirkt werden. Hierbei haben ebenfalls Politik und Bürger jeweils wichtige Aufgaben.
Mehr Nachhaltigkeit im Verkehr durch die Politik
Die Politik kann auf Städteebene dabei einen guten und sinnvollen Rahmen vorgeben. Dies ist unter anderem umsetzbar durch:
- Elektrobusse
- Ladesäulen für E-Autos
- eine gute Infrastruktur für nachhaltigkeitsfreundliche Verkehrsmittel
E-Busse
Mit E-Bussen leisten die politisch verantwortlichen in Städten einen direkten Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Verkehr. Sie gestalten auf diese Weise die Nutzung der von ihnen zur Verfügung gestellten Verkehrsmittel umweltfreundlicher.
Mit Stand Frühjahr 2021 ist Berlin die Stadt in Deutschland, die die mit Abstand meisten Elektrobusse in Betrieb genommen hat. Auf Rang zwei liegt Hamburg, Köln sichert sich den dritten Platz.
Viele deutsche Städte planen aktuell, den Fuhrpark von elektronisch betriebenen Bussen in den nächsten Jahren umfangreich auszubauen. Unter anderem München hat diesbezüglich große Ziele und möchte bis zum Jahr 2030 nahezu ausschließlich E-Busse nutzen.
Ladesäulen für E-Autos
Eine weitere Möglichkeit der Politik, die Nachhaltigkeit in einer Stadt zur fördern, ist das Bereitstellen von öffentlichen Ladesäulen für E-Autos. Dadurch wird dieses Fortbewegungsmittel für die Bürger attraktiver, da sie es flexibler nutzen können – als Resultat werden ebenfalls Emissionen eingespart.
Im Februar des Jahres 2021 ist Berlin mit 1694 Ladepunkten deutschlandweiter Spitzenreiter in dieser Kategorie. Auf Platz zwei und drei liegen München und Hamburg, gefolgt von Stuttgart, Wolfsburg und Essen. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass die lokale Politik in Berlin im Bereich des nachhaltigen Verkehrs offensichtlich sehr fortschrittlich denkt.
Infrastruktur für nachhaltigkeitsfreundliche Verkehrsmittel
Zudem können Städte eine Infrastruktur für nachhaltigkeitsfreundliche Verkehrsmittel schaffen. In diesem Rahmen spielen vor allem Fahrräder eine große Rolle. Je einfacher, komfortabler und effizienter sie in der Stadt nutzbar sind, desto interessanter werden sie für die Bürger.
Dies können die politisch Verantwortlichen in Städten erreichen, indem Sie zum Beispiel ein möglichst umfangreiches Netz an Fahrradwegen zur Verfügung stellen. Die entsprechenden Umbaumaßnahmen können zunächst einiges an Aufwand bedeuten, stellen aber eine sinnvolle Investition in die Zukunft dar.
Des Weiteren benötigen Fahrradfahrer, ähnlich wie Autofahrer, gute öffentliche Unterbringungsmöglichkeiten für ihre Verkehrsmittel. In diesem Zusammenhang müssen die Städte einige wichtige Kriterien und Details beachten, um den Bürgern mithilfe der passenden Infrastruktur eine angenehme und einfache Nutzung zu ermöglichen.
Dazu gehört zum einen der passende Standort der Abstellmöglichkeiten in den entsprechenden Gegenden der Stadt, in denen die Fahrradparkplätze umfangreich benötigt werden. Zudem spielen eine Beleuchtung sowie eine Überdachung eine wichtige Rolle. Hier sollte vielerorts nachgebessert werden, da die große Zahl der Radfahrer in deutschen Städten ein riesiges Potenzial zur Verbesserung der Nachhaltigkeit mitbringt.
Aufgaben der Bürger
Gleichermaßen müssen die Bürger einen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Stadtverkehr leisten. Vergleichsweise kleinere Schritte sind hierbei die Nutzung von E-Bussen und Fahrrädern. Zweiteres hat zusätzlich den Vorteil, bei Fahren an der frischen Luft Sport zu treiben und so die Gesundheit zur fördern.
Gerade in Städten mittlerer Größe sind zudem oftmals gewisse Distanzen wie der Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad leichter zu meistern als über große Entfernungen auf dem Land. Das Umstellen vom eigenen Auto auf die Nutzung des E-Busses kann zudem Kosten sparen.
Ein größerer Schritt wiederum ist die Anschaffung eines E-Autos. Gerade im dichten Stadtverkehr hat solche eine Umstellung möglichst vieler Bürger jedoch einen besonders deutlichen Effekt, sofern die entsprechenden Personen im Alltag zwingend ein Auto benötigen und nicht darauf verzichten können.
Gleichzeitig ist die Anschaffung eines E-Autos mit hohen Kosten verbunden, die sich nicht jeder so einfach leisten kann. Daher ist womöglich für die Bürger für diesen Schritt Sparen und Verzicht notwendig. Hier wird die Politik allerdings aktiv, denn für E-Autos können unter gewissen Voraussetzungen Förderprämien bis in den hohen vierstelligen Bereich beantragt werden. Dieser Umstand zeigt deutlich, wie sehr die Erreichung des Ziels einer hohen Nachhaltigkeit von einem guten Zusammenspiel zwischen Politik und Bürgern abhängt.
Was allerdings ebenfalls eine Einschränkung darstellen könnte, ist die geringere Reichweite vieler Elektroautos im Vergleich zu einem Benziner oder Diesel. Zwar spielt diese im Stadtverkehr aufgrund der eher geringen Distanzen keine große Rolle, bei einer Urlaubs- oder Geschäftsreise hat sie allerdings sicherlich oftmals eine gewisse Relevanz.
Zudem sind die Ladezeiten deutlich länger als die Dauer eines einfachen Tankvorgangs. Auch aus diesen Gründen ist es wenig verwunderlich, dass die Politik den Bürgern die Anschaffung eines E-Autos durch Prämien schmackhaft macht, um das Ziel einer umfangreicheren Nachhaltigkeit im Bereich Verkehr schneller zu erreichen.
Energiegewinnung- und Nutzung
Für eine nachhaltige Stadt ist außerdem die Energiegewinnung von hoher Bedeutung. Begründet liegt dieser Umstand unter anderem darin, dass in einem urbanen Raum viele Menschen auf engem Raum leben und daher ein hohes Maß an Energie verbraucht wird. Dieser Effekt wird durch den anhaltenden Zuzug in größere Städte verstärkt.
Gleiches gilt für die ansässigen Firmen und Industriezweige. Eine im Sinne der Nachhaltigkeit verantwortungsvolle Energiegewinnung- und Nutzung in einer Stadt hat also für den Schutz der Umwelt besonders positive Effekte, die sicherlich umfangreicher sind als in dünn besiedelten Gebieten mit einem geringeren Energieverbrauch.
Die Bedeutung dieses Umstandes wurde international erkannt. So gibt es weltweit eine zweistellige Zahl von Städten, die bereits vollumfänglich oder zumindest überwiegend mit Ökostrom versorgt werden. Zur ersten Kategorie zählt unter anderem Basel.
Aufgaben der Politik
Die städtische Politik hat zur Umsetzung die Möglichkeit, Energie aus nachhaltigen Quellen durch öffentliche Anbieter wie Stadtwerke zur Verfügung zu stellen. Hierfür sind unter anderem zielführend:
- Strom aus Windkraft
- Energie aus Wasserkraft
- Solarstrom
Je umfangreicher diese angeboten werden, desto einfacher haben es die Bürger, auf nachhaltige Energie zu setzen, ohne sie selbst produzieren zu müssen. Der Effekt auf die Nachhaltigkeit ist also äußerst hoch.
Förderungen und Verpflichtungen für Solaranlagen
Des Weiteren handelt die Politik mit Förderungen für Solaranlagen, die die Bürger auf ihren Häusern installieren lassen. Zusätzlich gibt es für überschüssigen selbsterzeugten Strom, der von Haushalten ins Netz eingebracht wird, eine sogenannte Einspeisevergütung.
Neben den Anreizen hat die Politik zudem die Option, Gesetze zu beschließen, die die Installation von Solaranlagen unumgänglich machen. So hat Hamburg eine Solardachpflicht für alle Neubauten eingeführt, die ab 2023 gilt. Ältere Gebäude sind unter gewissen Voraussetzungen ab 2025 betroffen. Das Gesetz ist bisher in Deutschland einmalig und erntet nicht nur positives Feedback.
Ein gutes Vorbild beim Thema Solarenergie
Abgesehen von Förderungen und Verpflichtungen können Städte mit einem positiven Vorbild vorangehen. So besteht die Möglichkeit, für öffentliche Einrichtungen selbst Solardächer zu nutzen und so eigenen, nachhaltigen Strom zu produzieren.
Zudem können die öffentlichen Wohnungsgesellschaften Photovoltaikanlagen auf ihren Häusern installieren. Gerade in Großstädten, in denen viele Menschen zur Miete leben, ist dies ein äußerst wichtiges Instrument für eine nachhaltige Energieversorgung.
Was können die Bürger tun?
Bürger wiederum können ebenfalls auf verschiedenen Wegen einen Beitrag leisten. Hierzu gehören unter anderem:
- Bezug von ökologisch wertvollem Strom
- ein eigenes Solardach
- sparsamer Umgang mit der Energie
Auswahl des Anbieters
Sofern eine Auswahlmöglichkeit zwischen nachhaltigen und weniger nachhaltigen Stromanbietern besteht, können Bürger auf eine Option mit einem hohen Anteil an Ökostrom setzen. Zwar entstehen hierdurch womöglich höhere Kosten.
Andererseits kann jeder Haushalt auf diese Weise einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten. Viele größere Städte haben dabei den Vorteil, dass dort eine umfangreichere Auswahl an Anbietern besteht als in ländlicheren Gebieten.
Wenn viele Menschen in einer großen Stadt nach diesem Prinzip vorgehen, hat dies eine umfangreiche Auswirkung auf die Nachhaltigkeit. Hier kann ebenfalls das Überzeugen des privaten Umfeldes eine große Rolle spielen.
Ein eigenes Solardach
Des Weiteren haben Bürger die Möglichkeit, ein eigenes Solardach zu installieren. Entsprechende Förderungen verringern die nötige Eigeninvestition. Allerdings ist dies nur für Besitzer eines Hauses möglich.
In größeren Städten sind die Potenziale einzelner Privatpersonen hierfür also wie bereits angeklungen aufgrund der hohen Zahl an Häusern mit vielen Mietwohnungen begrenzt. Allerdings können Mieter womöglich eine kleine Solaranlage auf dem Balkon aufstellen, um so eigene Energie zu produzieren.
Der Effekt wird in den meisten Fällen jedoch aufgrund der Größe geringer sein als bei einem Solardach. Die umfangreichere Verantwortung für eine mögliche Installation einer Solaranlage auf dem Dach liegt abgesehen von den städtischen Wohnungsgesellschaften also in den Händen der entsprechenden Vermieter.
Sparsamer Umgang mit Energie
Des Weiteren können die Bürger durch entsprechende Maßnahmen im Alltag Energie einsparen und somit einen positiven Effekt für die Nachhaltigkeit erzielen. Zum einen funktioniert dies mit einem umsichtigen Verhalten, was zum Beispiel den richtigen Umgang mit Elektrogeräten beinhaltet.
Online finden Interessierte Anleitungen, wie sich dies für verschiedene Bereiche umsetzen lässt. Gleichzeitig können besondere technische Geräte, die für einen geringen Energieverbrauch konzipiert wurden, genutzt werden. Hierzu zählen unter anderem Energiesparlampen.
In Wohngemeinschaften, welche in Städten besonders unter jüngeren Menschen wie Studierenden keine Seltenheit sind, können auf diese Weise durch die richtige Kommunikation und entsprechende freiwillige Verhaltensregeln gleich mehrere Personen einen positiven Beitrag leisten.
Wirtschaftsstandort mit Fokus auf Nachhaltigkeit
Des Weiteren kann für die Nachhaltigkeit einer Stadt die dortige Wirtschaft eine große Rolle spielen. Je umfangreicher die ansässigen Unternehmen sich mit dem Thema beschäftigen, desto größer ist der Effekt.
Politik und nachhaltige Wirtschaftsstandorte
Die Politik hat verschiedene Möglichkeiten, einen urbanen Raum zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort für Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu gestalten. Hierfür sind unter anderem relevant:
- Investitionen in entsprechende Bildung
- Förderungen für Innovationen im Bereich Nachhaltigkeit
- öffentliche Kommunikation
Investition in Bildung und den Standort
Dies beginnt bereits bei der Bildung. So können die öffentlichen Universitäten und Hochschulen vor Ort sich in verschiedenen Fachbereichen umfassend mit dem Thema beschäftigen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, eigene Studiengänge zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz einzuführen.
So wird die Stadt für Personen, die das Thema Nachhaltigkeit für einen zukünftigen Beruf interessiert, besonders attraktiv. Die Hochschulen und Universitäten können dabei mit Fördermitteln für den Bereich unterstützt werden.
Solche monetären Mittel könnten außerdem für bestimmte Innovationen bezüglich der Nachhaltigkeit zur Verfügung gestellt werden. Zudem können eine moderne Infrastruktur und gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft in einer Stadt eine Attraktivität für gleichermaßen moderne Unternehmen ausstrahlen.
Öffentliche Kommunikation und nachhaltigkeitsfreundliche Atmosphäre
Wichtig bezüglich des Wirtschaftsstandortes mit einem hohen Bezug zum Thema Nachhaltigkeit ist zudem die öffentliche Kommunikation. Je besser das Image einer Stadt in diesem Bereich ist, desto wahrscheinlicher ist es sicherlich auch, dass sich entsprechende Firmen ansiedeln, um bezüglich ihres Rufes gleichermaßen von dem positiven Bild zu profitieren.
So kann über kurz oder lang eine Art Dominoeffekt entstehen, bei dem sich immer mehr Unternehmen, die nachhaltigkeitsorientierte Produkte und Leistungen entwickeln und vertreiben, vor Ort niederlassen.
Solche Umstände wiederum können zusätzlich auf andere lokale Firmen, deren Fokus noch nicht auf dem Thema liegt, einen Einfluss haben. Diese passen sich der Atmosphäre der Stadt Stück für Stück an, wirtschaften ebenfalls nachhaltiger und achten umfangreicher auf den Umweltschutz.
Wie unterstützen Bürger den nachhaltigen Wirtschaftsstandort?
Die Bürger haben gleichermaßen eine Reihe von Möglichkeiten, einen Wirtschaftsstandort mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit zu unterstützen. Dazu gehören unter anderem:
- Kaufkraft
- berufliche Orientierung
- Gestalten im Rahmen einer Selbstständigkeit
Unterstützung durch Kaufkraft
Eine dieser Optionen liegt in ihrer Kaufkraft. Indem die Bürger die vor Ort hergestellten nachhaltigen Produkte und Leistungen nutzen bzw. in Anspruch nehmen, helfen sie den Firmen dabei, weiter existieren und wachsen zu können.
Dabei spielen wie in vielen anderen Bereichen zudem persönlichen Empfehlungen im privaten Umfeld eine große Rolle. Natürlich sollte bei entsprechenden Käufen nicht nur auf die Nachhaltigkeit und dem Umstand, dass das Produkt aus der eigenen Stadt kommt, geschaut werden, sondern auch auf persönliche Präferenzen und die Qualität.
Berufliche Orientierung
Zusätzlich kann die berufliche Orientierung der Bürger eine Stadt als Wirtschaftsstandort mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit unterstützen. Dies beginnt bereits bei der Wahl und Schwerpunktsetzung im Studium oder der Ausbildung.
Des Weiteren kann bei der Auswahl des Arbeitgebers neben weiteren Kriterien wie den individuellen beruflichen Zielen darauf geachtet werden, ob das Unternehmen nachhaltig wirtschaftet und handelt bzw. an der Entwicklung von Innovationen in diesem Bereich beteiligt ist. So unterstützen die Bürger die Politik darin, eine attraktive Atmosphäre für eine lokale Wirtschaft mit einem umfassenden Blick auf den Umweltschutz zu gestalten.
Innovationen im Bereich Nachhaltigkeit mit einer eigenen Firma
Außerdem haben Bürger die Möglichkeit, durch eine eigene Firma, die sich mit Innovationen im Bereich Nachhaltigkeit beschäftigt, einen besonders umfangreichen Beitrag zu leisten. Natürlich sollte das Unternehmen hierbei gleichzeitig rentabel sein.
Zudem sollte die entsprechende Person in der jeweiligen Branche Know-how zum Thema Nachhaltigkeit und im besten Falle zusätzlich ein großes Interesse daran haben. Nur so kann eine Firma wirklich Erfolg haben und womöglich sogar die in oder andere Innovation auf den Markt bringen.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Politik einen guten Rahmen sowie die entsprechende Struktur geben sollte, um das Ziel einer umweltfreundliche und in diesem Sinne nachhaltigen Stadt zu erreichen. Gleichzeitig haben die Bürger die Aufgabe, diese Möglichkeiten anzunehmen und ihren Alltag in verschiedenen Bereichen anzupassen. Der Effekt kann gerade durch die hohe Zahl der Bewohner in vielen Städten umfangreich sein, wenn viele Menschen sich danach richten.