Öle als Helfer auf Reisen
Zu Hause und auch auf Reisen können natürlich Öle hilfreiche Begleiter sein. Sie können zur Pflege der Haut insbesondere nach einem Sonnenbad verwendet werden. Als ätherische Öle können sie auf Reisen gegen allerlei Beschwerden helfen oder als nahrungsergänzendes CBD-Öl die Gesundheit schützen.
Prinzipiell lassen sich fast alle Öle zur äußerlichen oder innerlichen Anwendung unproblematisch in den Urlaub mitnehmen. Auf Flugreisen ist dabei lediglich zu beachten, dass im Handgepäck nicht mehr als 100 ml Öl mitgeführt werden dürfen. Überdies ist zu berücksichtigen, dass die Anwendung nicht aller Öle gerade bei Sonneneinstrahlung ratsam ist. Außerdem sind dann, wenn es um die Mitnahme von CBD-Ölen zur Nahrungsergänzung geht, gesetzliche Regelungen des Reiselandes zu berücksichtigen
Ätherische Öle als Reisebegleiter
Bei der Vorbereitung der Reise- und Urlaubszeit kommen viele Menschen ins Grübeln. Dabei geht es nicht allein darum, welche Kleidungsstücke tatsächlich im Reisegepäck landen sollen. Auch die Zusammenstellung der Reiseapotheke bereitet vielen Urlaubern Probleme.
Ein Mittel gegen Übelkeit, eine Lotion gegen Sonnenbrand und Salben gegen Insektenstiche landen schließlich fast immer in der Reiseapotheke. Werden sie einmal vergessen, müssen sie in einer Apotheke am Urlausort eingekauft werden. Allerdings muss das manchmal nicht sein. Schließlich lassen sich viele vermeintlich notwendige Reisemedikamente einfach durch natürlich ätherische Öle ersetzen. Ätherische Öle können nämlich zur Aromatherapie aber auch zur Behandlung verschiedenster „Reisebeschwerden“ eingesetzt werden.
- Teebaumölbeispielsweise ist hervorragend als Desinfektionsmittel oder Juckreiz-Hemmer nach Insektenstichen einsetzbar. Um es als Reise-Desinfektionsmittel verwenden zu können, sollten einige Tropfen in einer kleinen Sprühflasche mit destilliertem Wasser gemischt werden. So können unterwegs Toiletten, Bäder und andere Oberflächen desinfiziert und von Schimmelsporen befreit werden. Außerdem dient die Mischung bei Zahnfleischentzündungen oder Halsschmerzen zum Gurgeln. Direkt auf einen Insektenstich aufgetragen, hemmt Teebaumöl den Juckreiz.
- Lavendelöl sollte ebenfalls in keiner natürlichen Reiseapotheke fehlen. Bei Sonnenbrand, kleinen Wunden oder Insektenstichen wirkt das Öl nämlich wundheilend. Außerdem beruhigt es und kann das Schlafen in einer fremden Umgebung erleichtern. Um von der beruhigenden Wirkung zu profitieren, reicht es, eine kleine Menge des Öls auf die Handgelenke aufzutragen.
- Pfefferminzöl wirkt – mit etwas Wasser gemischt – kühlend und ist an heißen Tagen erfrischend. Außerdem hilft es zuverlässig gegen Kopfschmerzen sowie Verdauungsprobleme. Stark verdünnt kann natürliches Pfefferminzöl unproblematisch getrunken werden.
Alle Öle dürfen auf Reisen unproblematisch mitgeführt werden.
Wer CBD-Öl mit auf Reisen nehmen möchte, muss die gesetzlichen Regelungen des Urlaubslands beachten.
CBD-Öle auf Reisen
CBD-Öle und viele andere CBD-Produkte erfreuen sich hierzulande großer Beliebtheit. Das hängt damit zusammen, dass viele Menschen auf die positiven Auswirkungen von CBD auf ihre Gesundheit und ihre Wohlbefinden schwören. Auf Reisen oft jedoch problematisch: Nach wie vor werden CBD-Produkte gelegentlich mit solchen Produkten verwechselt, die die berauschende Substanz THC enthalten.
Grund hierfür ist der Umstand, dass CBD-Produkte aus der Hanfpflanze gewonnen werden. Das haben die legalen Öle und andere CBD-Produkte mit illegalen Hanfprodukten wie etwa Marihuana gemeinsam. Allerdings weisen insbesondere CBD-Öle nur einen sehr geringen Restgehalt an THC auf. Sie wirken daher nicht berauschend und gelten hierzulande als Nahrungsergänzungs- statt als Betäubungsmittel.
Dennoch ist das Reisen mit CBD-Ölen und ähnlichen CBD-Produkten nicht ganz unproblematisch. Das hängt damit zusammen, dass sich die Rechtsauffassung bezüglich der Produkte sogar zwischen den EU-Staaten unterscheidet: Während etwa in den Niederlanden sehr liberal sogar mit „echten“ Cannabisprodukten und CBD umgegangen wird, erlauben andere Länder CBD-Produkte nicht. Außerdem können Vorgaben zum THC-Restgehalt, den ein CBD-Produkt aufweisen darf, unterschiedlich ausfallen. Ob CBD-Produkte legal auch während einer Urlaubsreise mitgeführt werden dürfen, hängt daher von den jeweiligen Vorschriften im Urlaubsland ab.
Dementsprechend muss von Reisen mit CBD-Produkten nicht zwingend abgeraten werden. Wer sich die positiven Eigenschaften der Produkte auch im Urlaub sichern möchte, muss jedoch darauf achten, welche Vorschriften im Urlaubsland gelten. Um Probleme mit dem Zoll zu vermeiden, ist das auf Flugreisen besonders wichtig.
Auf die Mitnahme von CBD-Produkten definitiv verzichten sollten Urlauber, die nach Russland, Asien, Neuseeland oder Australien reisen. In Russland fällt nämlich auch CBD unter das Betäubungsmittelgesetz. Die Einfuhr von CBD würde daher eine Straftat darstellen. Ähnliches gilt bei der Einreise nach Neuseeland oder Australien. Dort dürfen alle Arten von Hanfprodukten nicht eingeführt werden. In Asien hingegen ist die Lage unübersichtlicher. In einigen Staaten ist die Einfuhr gesetzlich verboten – in anderen fällt die Mitnahme von CBD in eine rechtliche Grauzone. Um Schwierigkeiten zu vermeiden, ist von der Mitnahme daher besser abzusehen.
Natürliche Öle zur Hautpflege
Während eines Sommerurlaubs können UV-Strahlung, salziges Meerwasser und Chlor der Haut stark zusetzen und sie austrocknen. Hilfreich kann es darum sein, insbesondere die Gesichtshaut etwa alle vier Tage mit einigen Tropfen pflegenden Öls zu verwöhnen. Die natürlichen Öle können dazu einfach vor der gewohnten Feuchtigkeitspflege in Haut einmassiert werden.
Um von der Sonne strapazierte Haut bei ihrer Regeneration zu unterstützen, ist „herkömmliches“ Olivenöl besonders gut geeignet. Unproblematisch kann dieses auch von zu Hause in den Urlaub mitgenommen werden. Ebenfalls empfehlenswert ist die Verwendung von Macadamia-, Argan- oder Kokosnussöl. Diese Öle enthalten viele hautpflegende Inhaltsstoffe und können Rötungen und Spannungsgefühle schnell beseitigen.
Neben der Anwendung der Öle im Gesicht ist auch die Anwendung am übrigen Körper empfehlenswert. Auch die Haut an Armen, Beinen und dem restlichen Körper wird durch die natürlichen Inhaltsstoffe gepflegt. Zusätzlich kommt durch den Schimmer des Öls die Sommerbräune noch besser zur Geltung.
Zu beachten ist lediglich: Beim Sonnenbaden sollten Öle besser nicht verwendet werden. Durch die Mischung aus Schweiß und Öl auf der Haut können Irritationen oder kleine Pickel auftreten. Darüber hinaus ist zu beachten, dass natürliche Öle keine Sonnenschutz-Alternative darstellen. Sie sollten daher nur nach dem Sonnenbad oder in Kombination mit UV-Schutz verwendet werden.