Beziehungs-Aus: So findet man neuen Schwung

Nach dem Beziehungs-Aus: So findet man neuen Schwung

Es kann viele Wege geben, wie eine Beziehung scheitert und ebenso vielfältig können die Gründe für diese Entscheidung sein. Manchmal endet eine frische Liebe mit dem gefürchteten Trend namens „Ghosting“, ein anderes Mal entscheiden sich beide Partner nach vielen gemeinsamen Jahren für eine einvernehmliche Trennung.

Manchmal sieht man sich danach nie wieder, ein anderes Mal bleibt man befreundet und muss sich noch die Kinderbetreuung teilen. Manchmal hat der oder die Ex eine neue Liebe und lässt einen sitzen, ein anderes Mal spricht man selbst den Wunsch nach einer Trennung aus. Diese Liste an Beispielen könnte ewig weitergeführt werden.

So individuell wie jede Beziehung ist also auch ihr Aus, falls es eines Tages kommt. Nicht immer bedeutet das Schlussmachen große Schmerzen. In einigen Fällen ist es vielleicht sogar eine Erleichterung, sei es für den Verlassenden oder für beide, weil damit auch viel Streit, Misstrauen & Co enden. Eine Beziehung kann also mit einem großen Knall vorbei sein, bei dem alles Unausgesprochene einmal gesagt wird. Sie kann aber auch schleichend enden und somit wird die Trennung zu einem langersehnten Neuanfang in völliger Freiheit.

Das Loch nach dem Aus und warum es entsteht

Leider ist es aber häufiger, dass ein Beziehungs-Aus mit großen seelischen Schmerzen einhergeht. Das gilt längst nicht nur für den Verlassenen, sondern auch derjenige, der diese Entscheidung trifft, kann darunter leiden. Schließlich fällt es niemandem leicht, eine Person zu verletzen oder aus einer langjährigen Gewohnheit auszubrechen. Selbst einvernehmliche Trennungen können daher für die Betroffenen schwierig sein.

Eines ist daher sicher: Jedes Ende einer Beziehung ist ein Neuanfang und somit eine Herausforderung. Dieser Neuanfang kann schmerzhaft oder positiv geprägt sein. Die beendete Beziehung hinterlässt aber in jedem Fall ein Loch.

Dieses Loch, das viele Menschen nach einer Trennung spüren, kann mehrere Ursachen haben. Einerseits hinterlässt die gescheiterte Partnerschaft natürlich eine zeitliche Lücke. Die Zeit, die bislang mit dem oder der Liebsten verbracht wurde, steht nun wieder zur freien Verfügung und somit braucht es neue Beschäftigungen wie Hobbys oder mehr Zeit mit Freunden.

Andererseits ist es – vor allem nach langen Beziehungen – auch eine Gewohnheit, die fehlt. Da Menschen aber „Gewohnheitstiere“ sind, kann diese Umstellung schwerfallen, sogar ohne Liebeskummer. Oftmals ist es aber auch einfach die Angst vor dem Neuen und Ungewissen, das vielen Menschen etwas Angst macht. Das Loch, das sie fühlen, ist also die fehlende Sicherheit und Planbarkeit in Bezug auf die Zukunft, welche sie in der Beziehung gespürt haben.

Diese Angst vor dem Neuen veranlasst einige Personen sogar, zurück zu dem oder der Ex zu gehen – nicht, weil sie noch Gefühle haben oder tatsächlich den Menschen vermissen, sondern auf der Suche nach dem Gewohnten. Diese ist aber nicht die richtige Lösung. Stattdessen gilt es, den Blick nach vorne zu richten und sich genau diesem gefühlten Loch zu stellen. Denn hierin liegt auch eine große Chance für die Zukunft.

Liebeskummer: Wenn die Trennung unerträglich scheint

Optimistisch in die Zukunft blicken. Das klingt relativ einfach, wenn man derjenige war, der sich getrennt hat – oder, wenn das Beziehungs-Aus einvernehmlich war. Wer hingegen verlassen wurde, für den überwiegen erst einmal die Gedanken an die Vergangenheit.

Denn Liebeskummer ist schmerzhaft. Er bedeutet Trauer und diese Trauer kann ebenso überwältigend sein wie der Tod eines geliebten Menschen. Schließlich stellt eine Trennung ebenfalls den unfreiwilligen Verlust eines geliebten Menschen dar, zumindest für den Verlassenen beziehungsweise die Verlassene.

Wer also nach einer Trennung nicht nur unter einer leichten Zukunftsangst oder dem bereits geschilderten Loch im Leben leidet, sondern unter handfestem Liebeskummer, der muss sich erst einmal Zeit zum Trauern nehmen. Dass es wehtut, verlassen zu werden, ist nämlich nicht nur ein Sprichwort. Stattdessen weiß die Hirnforschung mittlerweile, dass Liebeskummer tatsächlich eine Form von körperlichen Schmerzen verursacht. Zumindest ähneln sich die Hirnaktivitäten zum Verwechseln.

Als „liebeskrank“ werden betroffene Personen daher gerne bezeichnet, aber auch der Vergleich mit Drogensüchtigen wird häufig gezogen. Fakt ist: Liebeskummer zu überwinden, ist ein langer Prozess, bei dem Betroffene auf eine Art von Entzug gehen müssen.

In Extremfällen kann Liebeskummer sogar Depressionen oder ein sogenanntes „Broken-Heart-Syndrome“ hervorrufen. Letzteres bezeichnet einen solchen Stresszustand für den Körper, dass er Beschwerden wie Funktionsstörungen des Herzens hervorrufen kann. Aber auch Kopfschmerzen, Erbrechen und andere körperliche Symptome können durch Liebeskummer entstehen.

Die gute Nachricht lautet aber, dass Liebeskummer irgendwann vergeht und mit ihm diese körperlichen sowie seelischen Schmerzen. Betroffene können sogar aktiv dazu beitragen, dass der Liebeskummer weniger schlimm und langwierig ist. Das mag zu Beginn einige Überwindung kosten, zeigt aber schnell Wirkung. Dann ist es auch irgendwann möglich, eine neue Identität zu entwickeln, und zwar ohne den oder die Ex, nach vorne zu blicken, als Single glücklich zu sein und irgendwann eine erneute Beziehung einzugehen.

Raus aus der Tiefe in 10 kleinen Schritten

Besser ist es daher, in kleinen Schritten den Weg aus der Trauer zu suchen, denn auch kleine Schritte führen bekanntlich ans Ziel. Wie lange jede dieser einzelnen Phasen geht, ist individuell unterschiedlich. Das ist auch vollkommen in Ordnung, denn je nach Länge der Beziehung und Ablauf der Trennung brauchen manche Menschen länger, um den Liebeskummer zu überwinden, und andere sind schneller darüber hinweg.Direkt nach der Trennung mögen solche Gedanken noch weit entfernt sein. Meistens überwiegt der Schock, dann kommt die überwältigende Trauer. Es ist daher schwierig, in dieser Situation bereits an das Ende des Weges zu denken und daran zu glauben, eines Tages auch ohne den oder die Ex glücklich zu sein.

So oder so, können folgende zehn kleine Schritte aus dem Tief führen, sei es eben etwas langsamer oder mit Vollgas. Irgendwann wird der Schmerz beim Aufwachen verschwunden sein und die Erinnerungen an die vergangene Beziehung verblassen – garantiert!

1. Die Trauer muss ihren Platz haben

Erst einmal ist es wichtig, der Trauer ihren notwendigen Raum zu geben und die verschiedenen Phasen zu durchlaufen. Denn nur, wenn die Trauer zugelassen und verarbeitet wird, kann sie sich eines Tages auflösen. Ansonsten hält der Liebeskummer für lange Zeit an – vielleicht sogar für immer oder er hinterlässt Spuren wie Depressionen oder Beziehungsängste. Auch, wenn es wehtut, muss der beziehungsweise die Verlassene also durch den Schmerz. Das bedeutet weinen, alte Fotos ansehen, Liebesfilme mit den Freundinnen gucken, sich zurückziehen, vielleicht sogar einen Abschiedsbrief an die vergangene Beziehung schreiben.

Meistens ist es zwar sinnvoller, diesen nicht tatsächlich abzuschicken, doch die eigenen Gefühle aufzuschreiben, hilft bei der Verarbeitung des Erlebten. Auch das eine oder andere klärende Gespräch mit dem beziehungsweise der Ex kann noch geführt werden. Allerdings sollte dann der Kontakt schnellstmöglich sowie vollständig abgebrochen werden, sofern möglich. Wer kommunizieren und sich sehen muss, vielleicht den Kindern zuliebe, der sollte den Kontakt zumindest auf ein Minimum reduzieren.

2. Auflisten, was falsch lief

Die Trennung zu verstehen, ist eine große Hilfe, um sie zu verarbeiten. Vor allem, wenn der Schlussstrich unerwartet kam, kann es daher sinnvoll sein, in einem besonnenen Moment analytisch an die Sache heranzugehen und zu reflektieren, was in der Beziehung falsch lief. Manchmal kann der oder die Ex dabei sogar helfen, indem noch einmal digital oder persönlich so manche offene Frage beantwortet wird. Nicht alle Menschen sind dazu aber bereit.

So oder so: Möglichst genau die Gründe für die Trennung zu kennen und sich auf das zu fokussieren, was an der Beziehung nicht so gut war, lässt das Verlorene weniger perfekt erscheinen und somit den Verlust weniger schmerzlich. Denn viele Menschen neigen dazu, die vergangene Liebe im Nachhinein zu einer perfekten Illusion zu machen, die sie schlichtweg nicht war.

3. Ausräumen, löschen und zurückgeben

Nachdem der erste Schmerz überwunden ist und die Tränen getrocknet sind, sollte der Zeitpunkt kommen, an dem die Erinnerungen an die Beziehung bewusst beseitigt werden, zumindest aus dem alltäglichen Umfeld.

Das bedeutet, seine beziehungsweise ihre Sachen zurückzugeben, alle Erinnerungen wie Geschenke und Bilder in einem Karton zu verstauen und Bilder vom Smartphone zu löschen. Gerne dürfen diese Sachen irgendwo im Keller aufbewahrt werden, wenn gewünscht. Aber auch ein vollständiges Entsorgen, Verbrennen oder ähnliche Strategien können beim Schlussstrich helfen, frei nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“!

4. Frischer Look im Schrank

Vor allem, aber nicht nur, Frauen neigen gerne dazu, sich übermäßig mit dem Partner zu identifizieren. Das Ende einer Beziehung kann somit auch ein Ende der bisherigen Identität zu bedeuten. Nun muss herausgefunden werden, was einem selbst gefällt, beispielsweise bei der Kleidung. Sie will also vielleicht gar nicht mehr das Kleid tragen, das ihm so gut gefallen hat. Und er möchte endlich die Jeans entsorgen, die ihm sowieso nicht mehr richtig passt, an der sie aber so hing. Ordentlich den Kleiderschrank auszumisten, kann ein befreiendes Gefühl nach einer Trennung sein.

Dann gilt es, einen neuen Look zu finden, und zwar jenen, der perfekt zu einem selbst passt und den Neuanfang verkörpert. Wer nicht weiß, wo man dafür ansetzen soll, kann erst einmal prüfen, welcher „Typ“ man ist und welche Farben einem demnach am besten stehen. Anschließend gilt es, sich mit Figurtypen und Schnitten auseinanderzusetzen.

Zuletzt geht es aber vor allem um die persönliche Neuorientierung und somit um die Frage: Was gefällt mir eigentlich und repräsentiert meine Persönlichkeit am besten? Von rockig über cool oder sportlich bis hin zum modernen Hippie sind die Möglichkeiten beinahe endlos. Sich ein bisschen auszuprobieren, ist in dieser Phase vollkommen normal und in Ordnung.

5. Frischer Look am Körper

Das gilt ebenso für Haare und Make-up. Auch hier ist ein neuer Look möglich und ein beliebtes Symbol für einen Neuanfang. Eine neuer Haarschnitt oder sogar eine neue Haarfarbe sind eine tolle Möglichkeit, um sich sprichwörtlich wie ein neuer Mensch zu fühlen. Aber auch weniger drastische Veränderungen sind natürlich machbar.

Manche Betroffene beginnen auch mit einer neuen Sportart, wodurch sie vielleicht muskulöser oder schlanker werden. Sei es also bewusst oder unbewusst: Nach dem Ende einer Beziehung verändern sich viele Menschen unwillkürlich. Sie haben zudem meist eine andere Körpersprache, wirken zu Beginn vielleicht noch eher bedrückt, doch nach dem überstandenen Liebeskummer umso selbstbewusster und offener, was ihre Flirtchancen deutlich erhöht. Es lohnt sich also, sich auf diesen Prozess einzulassen und sich selbst neu zu erfinden.

6. Vernachlässigte Freunde, übergangene Hobbys

Während einer Beziehung neigen einige Personen dazu, ihre Freunde zu vernachlässigen. Schließlich bleibt zwischen Schule oder Arbeit, Haushalt und weiteren Verpflichtungen einfach weniger Zeit für die Freundschaften, wenn die Freizeit vor allem dem Partner gehört. Und auch danach, in der Phase des schlimmsten Liebeskummers, steht der Sinn meist nicht nach anderen Menschen.

Doch das kann und sollte sich wieder ändern. Denn Freunde sind die beste Medizin gegen Liebeskummer. Gemeinsam zu lachen, nach vorne zu blicken, füreinander da zu sein – all das kann die Trauer und Hoffnungslosigkeit des Liebeskummers verschwinden lassen; oder zumindest für einige Stunden vergessen lassen.

Es ist daher hilfreich, sich nach der Trennung so schnell und so oft wie möglich mit den Freunden zu treffen. Zudem sollte man darauf achten, denselben Fehler zukünftig nicht zu wiederholen und auch eines Tages bei einer neuen Beziehung die Freundschaften weiterhin zu pflegen.

Ähnlich sieht das mit den Hobbys aus: Manchmal wurden in der Beziehung frühere Hobbys vernachlässigt oder neue Freizeitbeschäftigungen begonnen, obwohl sie einem nicht zu 100 Prozent Spaß machen – sozusagen dem oder der Partner*in zuliebe.

Nach der Trennung ist es daher sinnvoll, einmal seine aktuellen Hobbys zu überdenken, eventuell etwas Neues auszuprobieren oder etwas Altes wieder aufleben zu lassen. Auch das eine oder andere Hobby aufzugeben, ist in dieser Situation möglich, wenn es einem keinen Spaß (mehr) macht.

7. Neues wagen, Aufregendes tun

Etwas Neues ausprobieren, damit ist ein wichtiges Stichwort gefallen. Genau das ist als Single nämlich in vielerlei Hinsicht möglich. Wer nun ohne Beziehung und somit auch ohne Verpflichtungen ist, kann also auf eine Weltreise gehen, sexuelle Abenteuer erleben, in eine neue Wohnung umziehen oder an den Wochenenden auf ein Festival gehen – all die Dinge eben, von denen man schon lange Zeit geträumt hat, die aber mit dem oder der Ex nicht möglich waren (aus welchen Gründen auch immer).

Es geht darum, etwas Neues zu erleben und sich dadurch vom Liebeskummer abzulenken. Gleichzeitig schenken einem aufregende Erfahrungen auch neues Selbstbewusstsein und helfen dabei, sich selbst neu zu (er-) finden. Wer also sein Singledasein voll auskostet, wird als anderer und vermutlich besserer Mensch daraus hervorgehen, im Sinne von mehr Selbständigkeit, mehr Selbstbewusstsein und schlichtweg mehr Zufriedenheit.

8. Die schönen Seiten des Singledaseins genießen

Ziel ist also, sich auf die schönen Seiten dieser neuen Lebensphase zu konzentrieren, sobald der schlimmste Liebeskummer überwunden ist und somit nicht mehr die negativen Gefühle wie Schmerz oder Trauer überwiegen. Wer es also schafft, nicht mehr ständig an die verlorene Liebe zu denken, begibt sich in eine neue Phase und diese kann durchaus aufregend sein.

Viele Menschen wünschen sich in dieser Phase nicht einmal eine neue (oder die alte) Liebe. Sie möchten stattdessen flirten, mit Freunden feiern, sich auf sich selbst konzentrieren und ihr Single-Leben in vollen Zügen genießen. Glücklich sein ohne Partner oder Partnerin an der Seite, das ist das Ziel.

9. Pläne schmieden – für morgen, übermorgen und darüber hinaus

Das bedeutet auch, neue Zukunftspläne zu schmieden. Eventuell mussten durch das Beziehungs-Aus schließlich Träume wie eine Hochzeit, das gemeinsame Haus oder ein Kind vorerst verworfen werden. Stattdessen sind jetzt neue Pläne möglich und wichtig, um sich selbst wieder einen Sinn im Leben zu geben. Ziele also, die einen motivieren und in einem ein Gefühl von Vorfreude wecken.

Denn diese positiven Gefühle sind es, welche die negativen Emotionen durch die Trennung und die Erinnerungen an die frühere Liebe verschwinden lassen werden. Stattdessen herrscht Zuversicht, dass die Zukunft toll wird, und zwar auch ganz alleine. Irgendwann werden die Gedanken immer seltener um den oder die Ex kreisen, am Morgen wird beim Aufwachen das Herz nicht mehr schmerzen und dann kommt eines Tages vielleicht sogar die Einsicht, dass er oder sie ohnehin nicht perfekt zu einem gepasst hat.

10. Keine neue Liebe suchen, aber finden (lassen)

Wer an diesem Punkt angekommen ist, der ist theoretisch bereit für eine neue Liebe. Doch das muss nicht sein. Im Vordergrund sollte schließlich die Selbstliebe stehen und das bedeutet, dass jeder Mensch auch alleine glücklich sein kann – oder das lernen sollte. Wird stattdessen krampfhaft nach einer neuen Beziehung gesucht, um sich wieder vollständig zu fühlen, dann wird man in der Regel nicht fündig oder wenn, dann ist das Risiko eines Scheiterns auch bei der neuen Liebe groß.

Wer hingegen gelernt hat, auch alleine zufrieden zu sein, sich selbst zu lieben und optimistisch in die Zukunft zu blicken, der wird von der Liebe gefunden, häufig sogar total unerwartet. Denn Dinge wie Selbständigkeit oder Selbstbewusstsein wirken umso attraktiver und so kann sich plötzlich eine neue, umso schönere Beziehung ergeben. Offen zu sein und sich finden zu lassen, aber das Leben auch als Single genießen – so lautet also die Devise, um aus dem Liebeskummer und eines Tages in eine neue Liebe zu finden.

Fazit

Keine Frage, eine zerbrochene Partnerschaft kann je nach Situation zu den schlimmsten seelischen Schmerzen führen, die ein Mensch fühlen kann – nicht minder stark als Trauer im Todesfall. Doch so groß die Liebe auch war, wenn sie vergangen ist, bringt es nichts, ihr über Monate hinweg nachzutrauern.

Das Leben muss weitergehen, muss neue Wege bringen, das ist man sich schon selbst schuldig. Neue Liebe muss jetzt niemand suchen, die darf tatsächlich warten. Nur leben ganz nach seiner Façon sollte man jetzt, dann fügen sich alles andere eines Tages ganz von selbst.