… können teuer sein. Gerade, wenn man auf Qualität setzt und nicht nur ein einzelnes Teil kauft, sondern beispielsweise nach einem Umzug die halbe Wohnung neu ausstatten will: Bett
, Kleiderschrank, Esstisch, Stühle, Küchenschränke. Da kann schonmal ein kleines Vermögen bei draufgehen.
Doch es gibt Möglichkeiten, zu sparen. Und dafür muss man weder die Billig-Möbelmärkte besuchen (bei denen funktioniert der folgende Trick auch nicht!) noch die Zeitungen wochenlang nach Sonderangeboten durchforsten. Nein, es geht viel einfacher.
Es gibt drei elementar wichtige Dinge, die man beim Möbelkauf wissen muss, um das Sparpotential voll auszunutzen: Das Geheimnis der Preise, das Geheimnis der Marge und das Geheimnis des Verkäufers. Auf den folgenden Seiten verraten wir, was dahintersteckt!
Möbelhändler und allen voran die Bettenhändler werben immer groß mit Rabatten und Preisnachlässen. Kaum ein Produkt, das es nicht angeblich viel billiger gibt als ursprünglich. Hohe Preise werden durchgestrichen, deutlich niedrigere Preise angepriesen. Das Geheimnis: Das ist ein Marketingtrick. Die ursprünglichen Preise sind Mondpreise, die nie verlangt wurden. Der vermeintliche Rabatt ist der echte Preis. Und der hat es nochmal in sich…
Bei großen und teuren Möbeln wie Betten, Schränken und Tischen gilt die Faustregel: Die Marge bewegt sich bei ca. 100 Prozent oder mehr. Das heißt: Der Händler schlägt seinen Einkaufspreis nochmal drauf, um den Endpreis zu bestimmen. Ein Bett, das er für 500 Euro einkauft, verkauft er für 100 Euro. Oder sogar für 1200 Euro. Diese Preisgestaltung ist in der Branche üblich.
Daraus ergibt sich: Es gibt beim Preis enormen Verhandlungsspielraum. Und den sollte man nutzen. Beim Möbelkauf sollte man nie widerstandslos den angeschlagenen Preis akzeptieren. Wie man am besten vorgeht? Das hat mit Geheimnis Nummer 3 zu tun…
Verkäufer im Möbelhandel erhalten (nicht immer, aber sehr oft) Provisionen. Das heißt: Je mehr Umsatz sie machen, desto höher wird ihr Gehalt. Das wiederum heißt: Sie wollen verkaufen. Je mehr, desto besser! Das muss man sich zunutze machen!
Am besten geht das so: Man sucht sich mehrere teure Möbel aus und behält dabei im Hinterkopf, dass ca. 30 Prozent des Preises locker verhandelbar sind. Man stellt dem Verkäufer einen schnellen Abschluss in Aussicht und fragt ihn, ob ein Preisnachlass möglich ist. Die meisten Verkäufer werden darauf eingehen und ein Angebot machen.
Üblicherweise bieten sie einen Nachlass von 5 Prozent an. Hier sollte man nun einhaken und 15 Prozent draus machen (harte Verhandlungsprofis versuchen es mit 20 Prozent oder mehr!). Willigt der Verkäufer nicht ein, kann man andeuten, dann nicht kaufen zu wollen. Da der Verkäufer aber scharf ist auf seine Provision, wird er höchstwahrscheinlich mit sich reden lassen. Und am Ende hat man im besten Fall mehrere hundert Euro eingespart. Da machen die neuen Möbel gleich doppelt so viel Spaß!