Bonus für Neukunden - Diese Angebote bringen Geld

Bonus für Neukunden: Diese Angebote bringen Geld

Und tatsächlich ist es auch so, dass man im Falle der Stromanbieter nur dann wirklich von den Boni profitiert, wenn man jährlich oder spätestens alle zwei Jahre wechselt. Denn in der Regel holen sich die Anbieter die kleinen Begrüßungsgeschenke nach einer Weile zurück und oft sind sie an Bedingungen gebunden. Zum Beispiel werden Geldboni erst nach einer ganzen Weile ausgezahlt oder gutgeschrieben – zum Beispiel wenn man seit mindestens einem Jahr Kunde ist. Oder wenn man in einen Vertrag über mindestens 24 Monate einwilligt. Oft kommt es dann vor, dass die anfangs unschlagbar günstigen Tarife nach Ablauf einer bestimmten Zeit (in der Regel zwölf Monate) deutlich teurer werden und sich die anfängliche Ersparnis kaum noch rechnet. Daher darf man sich von den Lockangeboten nicht blenden lassen, sondern sollte vor Vertragsschluss sehr genau ins Kleingedruckte blicken und sich mit Hilfe von Suchmaschinen auch über die Erfahrungen anderer Kunden informieren. Je billiger ein Anbieter ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Sache einen Haken hat.

Handy for free?

Recht ähnlich sieht es bei Telekommunikationsanbietern aus. Auch hier gibt es diverse Geschenke für Neukunden. Dazu gehören Guthaben-Gutschriften von bis zu 100 Euro oder Freiminuten. Sehr beliebt sind auch die subventionierten Smartphones, mit denen geworben wird: Wer einen Neuvertrag abschließt kann mitunter sogar brandaktuelle Geräte von teuren Herstellern wie Apple oder Samsung kostenlos bekommen. Aber Vorsicht: Natürlich müssen diese Geräte irgendwie finanziert werden und sind daher eingepreist. Die Anbieter versuchen, ihre Kunden so lange wie möglich zu halten, die Regel sind Verträge über eine Laufzeit von 24 Monaten. Hinzu kommt, dass die sehr günstig klingenden rabattierten Tarife meist nur für die ersten paar Monate oder maximal das erste Jahr gelten – und sich dann sogar verdoppeln oder verdreifachen können. Hier gilt es, sehr genau auszurechnen, was man unterm Strich bezahlt. Und dann merkt man rasch, dass das vermeintlich kostenlose Smartphone ziemlich teuer werden kann. Allerdings gibt es durchaus Angebote, die sich rechnen. Es kommt drauf an, dass man vor Vertragsschluss vergleicht, das Kleingedruckte liest, Vor- und Nachteile abwägt. Unter diesen Voraussetzungen sind Schnäppchen möglich.

Startguthaben, Rabatte und mehr für Neukunden

Ein anderer Fall sind Kreditkarten. Neben kostenlosen Versicherungen oder Rabatten bei Autovermietungen und Hotels gibt es auch Karten, die als kleines Willkommensgeschenk ein Startguthaben auf der Kreditkarte mitbringen, das je nach Anbieter zwischen 20 und 100 liegt. Dieses Geld erhält man tatsächlich geschenkt. Aber auch hier gilt: Nicht blenden lassen, sondern genau hinsehen! Denn unter Umständen bringt einem die Kreditkarte ohne Startguthaben aber mit kostenloser Reisekrankenversicherung unterm Strich mehr – das kommt ganz auf die eigenen Präferenzen an.

Ein klein wenig abstauben kann man außerdem auch bei vielen Onlineshops. Übliche Boni für Neukunden sind beispielsweise kostenloser Versand bei der ersten Bestellung oder Rabatte von bis zu 20 Prozent für Neukunden. Das klingt gut und kann tatsächlich eine Ersparnis bringen, kommt aber auch nicht immer ohne Haken. Zum Beispiel sind die Neukundenrabatte oft an eine bestimmte Mindestbestellmenge (über 50, 100 oder gar 150 Euro) gebunden. Hier sollte man sich nicht verleiten lassen, Dinge zu kaufen, die man nicht braucht, nur um den Rabatt mitzunehmen – denn dann zahlt man am Ende drauf!