Generation Z – ganz selbstverständlich immer online

Generation Z – ganz selbstverständlich immer online

Die Generation Z ist mit dem Internet groß geworden und die erste Generation, die von Anfang an mit dem Smartphone aufwächst. Die ständige Netz-Verfügbarkeit gilt daher für diese Altersgruppe als selbstverständlich, ohne geht es nicht. Was diese Generation ausmacht und was für sie wichtig ist, zeigt folgender Beitrag.

Was die Generation Z ausmacht

Ob GenZ oder Generation Z – gemeint ist das Gleiche. Nämlich alle Menschen, die zwischen den Jahren 1995 und 2005 geboren sind. Diese Generation ist heute noch relativ jung, aber auch nicht mehr jugendlich. Typisch für sie ist, dass sie mit der modernen Internettechnologie und dem Smartphone quasi von Geburt an aufgewachsen und dementsprechend auf technischer Ebene viel erfahrener als vorherige Generationen ist. Der Umgang mit Handy, Tablet und Co. ist ebenso selbstverständlich wie für ältere Generationen, in den Fernseher zu schauen oder Radio zu hören.

Diese Altersgruppe geht viele Dinge direkt an, ohne zu zögern oder lange zu diskutieren. Also echte Macher und Pragmatiker. Doch das bezieht sich bei den meisten nicht auf die handwerklichen Fähigkeiten, sondern vielmehr auf die digitale Welt. Deshalb gibt es besonders in diesen Berufen genügend Nachwuchs, in den Handwerkbetrieben herrscht aber akuter Fachkräftemangel. Die meisten GenZ-ler wollen nicht mit den Händen und Werkzeugen, sondern lieber mit Maus und Tastatur arbeiten, die ständige Verfügbarkeit des Internets wird hier vorausgesetzt.

Vom Internet quasi abhängig

Generation Z kann ohne Internet nicht leben. Soziale Netzwerke, Home-Office, Fernstudium, digitale Behördengänge und viele andere Dinge werden dank komplett online erledigt. Bei der Nutzung von neuen Technologien liegt die Gruppe daher ganz weit vorne. Die älteren Generationen haben spätestens seit der Pandemie die Bedeutung eines einwandfrei funktionierenden Netzes erkannt. Generation Z hat diese Umstellung in die Onlinewelt aber wohl am besten gemeistert.

Ideal für junge Menschen der Generation Z sind Tarife, die speziell an diese Altersgruppe angepasst sind. So zum Beispiel ein Tarif für junge Leute, in dem Internet und Telefonie als Paket kombiniert sind. Geeignet ist dieser Tarif besonders für Auszubildende, Berufseinsteiger, Studierende. Der Tarif sollte hohe Geschwindigkeiten im Netz bieten, sodass das Arbeiten und Lernen mit Online-Unterstützung optimal funktioniert.

Digitale Welten und KIs

KI-Technologien wie etwa Chat-GPT liegen immer mehr im Trend und dürften die Bedürfnisse der Generation Z sinnvoll ergänzen. Als gute Unterstützung in der Onlinerecherche, aber auch bei der Übernahme von bestimmten Tätigkeiten, für die früher viel Zeit aufgewendet werden musste. Zum Beispiel für Übersetzungen des Mailverkehrs oder für die automatische Erstellung und den Versand von Newslettern. Die Mehrheit der Generation Z sind gegenüber diesen neuen Technologien daher grundsätzlich positiv eingestellt, während viele ältere Generationen eher glauben, dass künstliche Intelligenzen Arbeitsplätze vernichten und alles zum Negativen verändern. GenZ sieht eher die Vorteile und Möglichkeiten, die neue Technologien bieten und in zukünftige Trends einbringen werden.

Woran erkannt man jemanden aus der GenZ?

Typisch für diese Generation ist die „Sucht“, ständig online zu sein. Mails und Messengers werden regelmäßig gecheckt, um nichts Wichtiges zu verpassen. Auch der eigene Status und Persönliches aus dem Alltag werden mit anderen geteilt. Ist kein dauerhafter Online-Zugang möglich, beginnen GenZ-ler schon nach wenigen Stunden, sich unwohl zu fühlen. Mehr als die Hälfte der Generation Z hat Freunde, die sie nur online kennen. Echte Freunde sind dagegen für ältere Generationen immer noch die, die man persönlich kennt. Das Internet dient zu Unterhaltungs- und Informationszwecken – quasi rund um die Uhr sollte der Zugang möglich sein. Die Erwartungen an Technologien und Firmen, die Online-Inhalte anbieten, sind dementsprechend stark gestiegen und es wird immer schwerer, diese zu erfüllen. Unternehmen müssen sich heute deutlich mehr einfallen lassen, um digital zu überzeugen und diese durchaus sehr anspruchsvolle und fordernde Zielgruppe zu erreichen.

Hochwertiger Content sollte für die GenZ gut aufbereitet sein und einen hohen Unterhaltungsfaktor bieten. Also die Aufmerksamkeit gekonnt auf sich lenken, zum Beispiel mit Games, Videos und Social-Media-Aktivitäten. Vor allem personalisierbare, also individuell auf Kunden anpassbare Produkte, sind bei dieser Generation beliebt und werden häufig gekauft. Erfüllt ein Unternehmen seine soziale Verantwortung, bietet spannenden User Generated Content und ist insgesamt authentisch auf allen Ebenen? Von Unternehmen erwartet die Genration Z, dass eine Marke auf allen Ebenen überzeugt und Qualität, Top-Bewertungen und einen Top-Kundenservice zu bieten hat. Wer das nicht erfüllt, ist zumindest bei der Generation Z schnell wieder aus dem Rennen.

Typisch für GenZ ist auch die Offenheit für neue Verkehrsmittel. Sie vertrauen dem autonomen Kraftverkehr eher als andere Generationen, denen diese Technologie noch große Angst macht. Großen Wert legt sie auf den Kauf regionaler Produkte, die Gesundheit ist ebenfalls wichtig. Auf den Smartphones der GenZ sind daher häufig verschiedene Fitness- und Achtsamkeitsapps zu finden, die der Selbstoptimierung und dem Erhalt der körperlichen und seelischen Gesundheit dienen.

Normal einkaufen geht trotzdem

Wer jetzt glaubt, die GenZ kauft ausschließlich online ein, täuscht sich. Die meisten gehen trotz ständigem Online-sein immer noch gerne im stationären Handel shoppen, sofern dieser modern gestaltet und optimal auf Kundenbedürfnisse ausgerichtet ist. Selbstzahlerkassen, die leichte Orientierung im Laden und einfache Bezahlmethoden sind hier ebenso wichtig wie kostenlos verfügbares WLAN, sollte der Einkauf mal länger dauern als gedacht.

GenZ ist kreativ und individuell

Die Generation Z liebt es, Dinge mitzugestalten. Unternehmen, die das erkannt haben, kommen daher bei dieser Zielgruppe besonders gut an. Eigene Bilder und Videos zu teilen, gehört ebenso dazu wie anderen Inhalte zu empfehlen, Content zu kreieren und überhaupt an vielen Prozessen beteiligt zu sein. Individuell muss Content sein, statt Massenware sind Einzigartigkeit und Kreativität gefragt. Gleichzeitig bevorzugen GenZ-ler, Inhalte visuell zu verarbeiten. Statt Textwüsten kommen Videoanleitungen oder lustiger Tiktok-Content gut an, die zum Nachmachen anregen. Je kurzweiliger das Ganze ist, desto besser. Schnell aufnehmbare Botschaften sind bei TikTok der Renner. In kurzen Clips wird das Wichtiges auf den Punkt gebracht, lange Erklärungen sind tabu. Diese Art der Kommunikation hat die ganze Marketingbranche auf den Kopf gestellt. Authentische und zugleich unterhaltsame Inhalte schnell zu konsumieren, darauf kommt es an.

Perfekte Unternehmensgründer

Da die Generation Z so gerne selbst kreiert und mitgestaltet, verwundert es auch nicht, dass unter ihnen besonders viele Gründer zu finden sind. Vor allem Startups werden bevorzugt, schließlich verbringt diese Generation sowieso die meiste Zeit online.