Erste Kampagne für Google Ads

Erste Kampagne für Google Ads – so gehen Sie vor

Seit Jahren ist Google die Suchmaschine Nummer 1 in Deutschland und Konkurrenten wie Bing oder Duck-Duck-Go sind stark abgeschlagen. Bei bezahlter Suchmaschinenwerbung ist die Anzeigenplattform Google Ads deshalb für viele Unternehmen und Onlineshops erste Wahl, um neue Kunden zu gewinnen. Was Sie vor der ersten Kampagne über Google Ads wissen sollten und welche Vorteile die Beauftragung einer Agentur bietet, schauen wir uns im Folgenden an.

Wie funktioniert Google Ads?

Unabhängig davon, ob Sie sich für die Zusammenarbeit mit einer Agentur für Google Ads entscheiden oder sich selbst in die bezahlte Suchmaschinenwerbung einarbeiten möchten, müssen Sie zunächst die Grundlagen von Google Ads lernen. Dafür ist es wichtig zu wissen, dass die Verteilung der Anzeigenplätze über eine Auktion erfolgt, bei der Sie manuell ein Maximalgebot eingeben oder automatisierte Gebotsstrategien aktivieren können. Entscheidend dafür, ob Ihre Anzeige für Nutzer eingeblendet wird, ist neben dem Gebot zudem der Anzeigenrang (Ad Rank).

Ein großer Faktor für den Anzeigenrang ist der Qualitätsfaktor (Quality Score), der unter anderem die Klickrate (Click Through Rate – CTR) oder die Relevanz der Anzeige berücksichtigt. Google möchte zwar mit bezahlter Werbung Geld verdienen, aber Nutzer sollen weiterhin relevante Inhalte für den eingegebenen Suchbegriff sehen. Ist Ihr Anzeigentext oder die Landingpage für das definierte Schlüsselwort (Keyword) der Kampagne nicht relevant, wird die Werbung nicht eingeblendet oder Sie müssen ein deutlich höheres Gebot als die Konkurrenz abgeben. Deshalb liegt es im Interesse der Werbetreibenden, einen hohen Qualitätsfaktor für die Kampagnen zu erreichen.

Ebenso sollten Sie wissen, dass Sie über Google Ads nicht nur Anzeigen bei der Suchmaschine selbst, sondern auch bei YouTube (Videos), Maps (lokale Suche) oder externen Webseiten (Display-Netzwerk) schalten können. Gerade bei Video-Werbung über YouTube und weitere Plattformen wird für die Zukunft weiterhin ein hohes Wachstum erwartet. Wo Ihre Anzeigen am besten geschaltet werden sollten, hängt davon ab, welche Zielgruppe Sie erreichen möchten.

Muss man die Fachbegriffe für bezahlte Suchmaschinenwerbung kennen?

Um sich bei der Erstellung der Kampagne für Google Ads zurechtzufinden, kann das Lernen der Fachbegriffe sinnvoll sein. Viele Begriffe gehen auf englische Bezeichnungen zurück, aber die Benutzeroberfläche von Google sowie die Hilfeseiten stehen vollständig in deutscher Sprache zur Verfügung. Abkürzungen für wichtige Statistiken wie Click-Through-Rate (CTR) oder Cost-per-Click (CPC) werden bei der deutschen Version von Google Ads jedoch weiterhin verwendet. Mit diesen Abkürzungen sollten Sie sich vertraut machen, denn aus diesen Statistiken lässt sich der Erfolg Ihrer Kampagne ablesen.

Bei Fragen zu Begriffen wie Conversion-Tracking oder auf der Suche nach einer Übersicht zu den verschiedenen Gebotsstrategien von Google können Sie auf das Lexikon über Google Ads zurückgreifen. Geben Sie dort den gewünschten Begriff oder das Thema ein, um eine ausführliche Erklärung zu den wichtigsten Bereichen von bezahlter Suchmaschinenwerbung zu erhalten. Wenn Sie profitable Kampagnen erstellen möchten, sollte dies Ihr erster Schritt sein.

Ziele für die erste Kampagne bei Google Ads formulieren

Ein bedeutender Vorteil des digitalen Marketings ist das Tracking Ihrer Kampagnen, sodass Sie im Vergleich zu Print, Radio oder TV besser nachvollziehen können, ob sich Ihre bisherigen Ausgaben für bezahlte Suchmaschinenwerbung gelohnt haben. Dafür müssen Sie jedoch vor Beginn der Anzeigenschaltung Ihre gewünschten Ziele formulieren. Möchten Sie mehr Abonnenten für den Newsletter gewinnen, Besucher vom Kauf in Ihrem Onlineshop überzeugen oder auf direkte Anrufe bei Ihrem Unternehmen setzen? Erst bei festgelegten Zielen lässt sich der Erfolg einer Anzeigenkampagne evaluieren.

Wie hoch ist das Budget für bezahlte Suchmaschinenwerbung?

Für die Entscheidung zwischen einer Agentur und der Erstellung von Kampagnen inhouse ist das Budget stark ausschlaggebend. Für die Zusammenarbeit mit einer Agentur sollten Sie monatlich mindestens ein Budget im vierstelligen Bereich für bezahlte Suchmaschinenwerbung veranschlagen. Ansonsten sind die Kosten für die Google-Ads-Experten höher als die Ausgaben für die Anzeigen selbst. Ein Budget in mindestens dieser Höhe ist auch bei selbst erstellten Kampagnen sinnvoll, denn ansonsten dauert es zu lange, bis Sie relevante Statistiken zum Erfolg Ihrer Anzeigen erhalten.

Spezialisierte Google-Ads-Agenturen punkten durch Erfahrung

Auf Google Ads spezialisierte Agenturen können vor allem durch die umfangreiche Erfahrung mit der Plattform punkten, die Sie sich als Einzelperson unmöglich selbst aneignen können. Über viele Jahre, zahlreiche Branchen und unzählige Kampagnen können die Experten nachvollziehen, welche Gebotsstrategien am besten für den Kunden geeignet sind oder welche Faktoren den Qualitätsscore der Anzeigen am meisten beeinflussen.

Stetige Analyse der Kampagnen erforderlich

Damit Ihre Kampagne die gesteckten Ziele erreicht und die Anzeigen auf CTR, CPC oder Return-of-Investment (ROI) optimiert werden können, müssen Sie die Ergebnisse der bezahlten Suchanzeigen aufmerksam verfolgen. Bei höheren Budgets und zahlreichen Impressionen kann eine Überprüfung täglich sinnvoll sein, während es in anderen Fällen genügt, sich ein- oder zweimal wöchentlich im Google-Ads-Konto anzumelden.

Durch regelmäßige Check-ups fällt Ihnen zum Beispiel schnell auf, ob Ihre Anzeigen plötzlich nicht mehr ausgeliefert werden. Dies kann auf ein zu niedriges Gebot für die eingestellten Keywords zurückzuführen sein. Melden Sie sich nur einmal im Monat an, wurden Ihre Anzeigen womöglich für mehrere Wochen nicht geschaltet, was viel Geld kosten kann. Loggen Sie sich selten ein, verpassen Sie vielleicht ebenso die Möglichkeit, durch eine Erhöhung des Budgets deutlich mehr Klicks und Konversionen zu erreichen. Bei der Zusammenarbeit mit einer Agentur sollte das Monitoring von Kampagnen in den Leistungen enthalten sein, damit Veränderungen schnell auffallen.