Dem aus der Hanfpflanze gewonnenen CBD-Öl werden viele positive Wirkungen zugesprochen

Thema: Der neueste Wissenstand zu Cannabinoide und Covid 19

Es ist kein Geheimnis, dass neben Ländern wie den Niederlanden auch im deutschsprachigen Raum an die Legalisierung von Cannabis gedacht wird. In diesem Artikel haben wir uns auf die Fakten rund um CBD und Covid-19 gestürzt.

Schon seit einiger Zeit macht der natürliche Wirkstoff CBD auf sich aufmerksam. CBD soll dabei helfen, Ängste und Schmerzen zu reduzieren, Schlaflosigkeit zu lindern, Krampfanfälle zu behandeln und vieles mehr. Studien vom Februar 2022 zufolge gibt es Hinweise darauf, dass CBD, isoliert oder in Hanfextrakten, das Potenzial hat, auch eine Infektion mit SARS-CoV-2 zu verhindern und zu behandeln. Hochwertig produzierte Öle wie beispielsweise Cibdol erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. In diesem Artikel sollen einige mögliche Anwendungsgebiete von CBD genauer betrachtet werden.

Was ist CBD?

CBD steht für Cannabidiol, eines der über 100 verschiedenen Cannabinoide, die in der Hanfpflanze vorkommen. Im Gegensatz zu THC (Tetrahydrocannabinol) wirkt CBD nicht berauschend. Beide Cannabinoide wirken über das sogenannte Endocannabinoid-System. CBD wird nachgesagt, entzündungshemmende, schmerzstillende bzw. die Schmerzwahrnehmung günstig beeinflussende und beruhigende, sowie angstlösende Effekte zu haben.

CBD wirkt nicht psychoaktiv

Im Gegensatz zu THC hat das legal erhältliche CBD absolut keine psychoaktiven Wirkungen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, CBD zu verwenden, allerdings soll hier darauf hingewiesen werden, dass Cannabidiol pharmakologische Eigenschaften aufweist und beispielsweise in Österreich nicht als Nahrungsergänzungsmittel oder Lebensmittel verkauft werden darf – beworben wird es meist als Kosmetikmittel. Für was für eine Verabreichungsform man sich letztendlich entscheidet, CBD wird nie dazu führen, dass man “high” wird.

Wenn man CBD zu sich führen möchte, gibt es zahlreiche Darreichungsformen. Am beliebtesten sind nach wie vor die unterschiedlich konzentrierten CBD-Öle bzw. CBD-Extrakte. Doch auch Kapseln, CBD Tees oder CBD-Kosmetik werden zur Erreichung von Gesundheitszielen erfolgreich eingesetzt.

CBD als Hilfe gegen Ängste

Als natürliche Reaktion auf Gefahren ist Angst überlebensnotwendig. Allerdings fürchten sich Menschen mit Angst­störungen auch in alltäglichen Situationen. Die negativen Gefühle können in Verbindung mit Atemnot, Benom­menheit, Zittern, Schwitzen oder Herz­rasen auftreten. Bei Angst­störungen werden oft Medi­kamente verschrieben. Betroffene interessieren sich nun zuneh­mend für pflanzliche Alternativen, um den Körper zu schonen.

CBD in der Schmerzbehandlung

CBD zur Schmerzlinderung wird meist bei chronischen Beschwerden angewendet, was bedeutet, dass der Schmerz seit mindestens 3 Monaten täglich auftritt. Cannabidiol wirkt entzündungshemmend und krampflösend, was auch seinen vielseitigen Einsatz erklärt. Nachdem bei einer Entzündung auch viele freie Radikale entstehen, sind die antioxidativen Eigenschaften von CBD ein besonders nützlicher Nebeneffekt. CBD kann zudem den Bedarf an Schmerzmitteln reduzieren, wodurch Nebenwirkungen von Medikamenten minimiert werden.

CBD gegen Schlaflosigkeit

Kann CBD wirklich den Schlaf verbessern? Beim Thema Schaf hat CBD in den vergangenen Jahren viel Aufmerksamkeit erlangt. Studien deuten darauf hin, dass es den REM-Schlaf fördern und Alpträume bei Menschen lindern kann, sowie Menschen mit chronischen Schmerzen zu besserem Schlaf verhilft.

Wichtig ist, sich hier keine schnell eintretenden Wunder zu erwarten. Die richtige Dosis muss zuerst gefunden werden, am besten lässt man sich zu Beginn fachkundig beraten. Wer mit einer niedrigen Dosierung anfängt und sich dann langsam hocharbeitet, falls sich die Beschwerden nicht ändern, ist auf der sicheren Seite. CBD ist kein Medikament, dessen Wirkung nach 30 Minuten einsetzt und der Körper benötigt auch hier Zeit, um die natürlichen Wirkstoffe zu integrieren. Zusätzlich ist es ratsam, sich bei Schlafproblemen auch mit der Ernährung auseinanderzusetzen und diese gegebenenfalls zu ändern.

CBD-Öl gegen Covid-Infektionen

Weltweit laufen Studien, die CBD als möglichen Wirkstoff in der Covid-19-Therapie untersuchen. Manche Ergebnisse sind vielversprechend, denn sie legen die Annahme nahe, dass CBD Ansteckungen mit Corona verhindern kann. Säuren in CBD-Öl und anderen CBD-Produkten können den Studien zufolge die Spike-Proteine des Coronavirus binden. Dadurch falle es den Viren schwerer, in menschliche Zellen einzudringen. Auch die Ausbreitung innerhalb des Organismus könne durch eine regelmäßige CBD-Einnahme stark eingeschränkt werden. Da CBD die Vermehrung der Viren in den menschlichen Zellen verhindern kann, könnte eine potentielle Ansteckung mild oder sogar symptomlos ablaufen. Das macht CBD nicht nur in Hinblick auf die Reduzierung von Ansteckungen interessant, sondern auch in Hinblick auf den Schweregrad im Falle einer Infektion.

CBD im Zusammenhang mit dem Ansturm der Zytokine

Zytokine sind wichtige Botenstoffe im Körper die helfen, Infektionen zu bekämpfen. Gleichzeitig treiben sie Entzündungswerte im Blut nach oben. Sobald die Zytokin-Konzentration abflaut, sinken in der Regel auch die Entzündungswerte wieder. Im Zusammenhang mit dem Corona-Virus kommt es immer wieder zu einem sogenannten Zytokinsturm, durch den die Entzündungswerte dauerhaft ansteigen und sich im gesamten Organismus ausbreiten. Diese Immun-Überreaktion kann schwere Folgen haben. CBD-Produkte sollen in der Lage sein, einen Zytokinsturm ohne Nebenwirkungen zu verhindern.