Das Highlight jeder Kenia-Reise: Die Wildtiersafari.

Safari und mehr – eine faszinierende Rundreise durch Kenia

Tipp: Nehmen Sie sich genug Zeit für die Reiseplanung

Kenia ist mit einer Fläche von rund 580 000 km2 um etwa zwei Drittel größer als Deutschland. Wer eine Rundreise plant, sollte schon vorab eine Reiseroute planen, um Zeit zu sparen. Denn zwischen den Sehenswürdigkeiten liegen oft hunderte Kilometer, die entweder mit dem Auto oder einem Reisebus zurückgelegt werden müssen. Wer etwas Inspiration braucht, kann beispielswiese online nach Kenia-Reiseplänen suchen. Die beste Reisezeit ist übrigens während der Trockenzeiten zwischen Juni und Oktober sowie zwischen Mitte Dezember und Mitte März.

Wildtiersafari in der Masai Mara – dem König der Löwen auf der Spur

Das Masai Mara Nationalreservat liegt im Süden Kenias und ist Teil der Serengeti, jener Savanne, die auch als Inspiration für den König der Löwen diente – und ja, hier leben auch tatsächlich all die Tiere, die aus dem legendären Zeichentrick-Klassiker bekannt sind. Die Masai Mara gilt sogar als das tierreichste Reservat Kenias. Wer erfolgreich auf Safari-Tour gehen möchte, ist hier also goldrichtig.

Neben den Artgenossen von Simba, Mufasa und Scar, leben hier auch mehr als eintausend Steppenelefanten, etliche Zebras und Gazellen, sowie jede Menge Leoparden, Giraffen, Flusspferde und Krokodile. Besonders spektakulär zu beobachten ist die „große Migration“, eine jährliche Massenwanderung von rund 1,7 Millionen Gnus, einer Viertelmillion Zebras sowie hunderttausenden Gazellen, die in der Zeit zwischen Juli und Oktober auf der Suche nach Grasflächen und Wasserquellen knapp 3 000 Kilometer durch die Savanne ziehen.

Rosa Gefieder so weit das Auge reicht – Flamingos beobachten am Lake Nakuru

Der Lake-Nakuru-Nationalpark ist neben der Masai Mara der meistbesuchte Nationalpark Kenias. Etwa zwei Drittel des Parks sind ein Vogelschutzgebiet, das neben stolzen 450 Vogelarten auch etlichen Säugetieren und Reptilien den Lebensraum sichert. Nirgendwo in Kenia tummeln sich so viele Tiere auf so kleinem Raum. Der Park hat nur rund 188 km2 Fläche, wird jedoch zeitweise von mehr als zwei Millionen Flamingos bewohnt, die an den Ufern des Lake Nakuru ihre Nester bauen, Küken großziehen und im Wasser nach essbaren Krebstieren und Algen stochern. Ebenso gilt die Nashornpopulation des Parks als besonders hoch, sodass die gehörnten Schwergewichte zum Schutz vor Wilderern hier sogar rund um die Uhr von Rangern bewacht werden.

Safari- Rundreise und Badeurlaub am Diani Beach – die Ruheoase am Indischen Ozean

Rund 35 Kilometer südlich von Mombasa liegt der Diani Beach, einer der schönsten Strände Kenias. Der feine, weiße Sandstrand an der Küste des Indischen Ozeans ist etwas ruhiger als der Nyali Beach, der noch im Stadtgebiet Mombasas liegt. Auf einer Länge von 25 Kilometern lässt sich am Diani Beach die heiße, afrikanische Sonne somit besonders gut genießen – von den ersten Sonnenstrahlen des Tages bis hin zur tiefroten Abenddämmerung.

Abends sorgen zudem Strandbars und Cocktails für ausgelassene Stimmung unter den Gästen, weswegen die Tage hier nicht selten mit einem spontanen Tanzabend im Sand zu Ende gehen. Beliebt ist der Strand jedoch auch bei Tauchern, denn in den insgesamt 18 Riffen entlang der Küstenregion gibt es eine einzigartig-bunte Unterwasserwelt zu entdecken. Und weht der Wind mal etwas kräftiger, lockt der Wellengang auch den ein oder anderen Surfer auf Brett und Woge.

Hoch hinaus beim Wandern am Mount Kenya

Der Mount Kenya ist mit einer Höhe von 5199 Metern das zweithöchste Bergmassiv des gesamten afrikanischen Kontinents. Weltweit ist es einer der wenigen Orte, an dem in unmittelbarer Äquatornähe immer Schnee und Eis liegt. Im Jahr 1997 wurde die einzigartige Landschaft des Mount-Kenya-Massivs sogar zu einer der nun insgesamt sieben UNESCO-Welterbestätten in Kenia erklärt. Der Berg ist touristisch gut erschlossen, es gibt mehrere Camps und Lodges, an denen man übernachten und sich akklimatisieren kann.

Auf den „leuchtenden Berg“, wie indigene Stämme das für sie heilige Massiv nennen, führen rund 30 Wanderpfade vom Fuß bis zum Gipfel des Riesens. Einige Wege führen zunächst durch einen afroalpinen Regenwald, der sich an den Hängen des Berges gebildet hat. Wer die Wanderroute etwas abkürzen will, kann sich dank der zahlreichen Straßen auch bis zu einer Starthöhe von rund 3000 Metern chauffieren lassen.

Aufstiegsmöglichkeiten gibt es in diversen Schwierigkeitsstufen. Aufgrund der stark variierenden klimatischen Bedingungen dauert eine Besteigung jedoch mehrere Tage – und stell somit sicherlich kein Unterfangen für Wanderanfänger dar. Wer es dennoch wagt, den Gipfel zu erklimmen, wird mit einer unglaublichen Aussicht über die Weiten der fruchtbaren Ebenen, trockenen Savannen und kargen Wüsten des Umlands belohnt.

Nairobi – eine afrikanische Metropole erleben

Nairobi ist Hauptstadt sowie mit 4,4 Millionen Einwohnern auch die größte Stadt Kenias. Die Einwohnerzahl hat sich innerhalb von 20 Jahren verdoppelt und ist vor allem für die jungen Menschen des Landes ein Anziehungspunkt. Dadurch wächst auch die Kunstszene der Stadt, die auf den Straßen der Metropole überall präsent ist und mit Straßenmalereien, Musik, Holzschnitzereien und Tänzen auf sich aufmerksam macht.

Doch auch für Naturliebhaber hat die Metropole einiges zu bieten, so zum Beispiel der nur sieben Kilometer vom Stadtzentrum entfernte Nairobi Nationalpark. Lediglich ein Zaun trennt hier das Großstadt-Getümmel vom tierischen Wildleben. Ein weiteres Highlight der Stadt ist das Lang‘ata Giraffen Center, in dem man Giraffen aus nächster Nähe beobachten und sogar füttern darf.

Die Wälder und Wasserfälle des Aberdare-Gebirges

Das Aberdare Gebirge liegt rund 100 Kilometer nördlich von Nairobi im zentralen Hochland Kenias. Die Gebirgskette ist vulkanischen Ursprungs und berühmt für seine dichten Gebirgswälder in den niedrigen Lagen, die mit gewonnen Höhenmetern nach und nach alpinen Moorlandschaften weichen.

Der 1950 gegründete Nationalpark befindet sich auf einer Höhenlage zwischen 1800 und knapp 4000 Metern. Die Highlights des Gebirges sind die rund 300 Meter hohen Karuru Wasserfälle, an denen man sogar angeln darf, sowie seine hochdiverse Tierwelt, die etwa Nashörner, Büffel, Löwen, Waldelefanten, Bongos und schwarz-weiße Stummelaffen zu seinen Bewohnern zählt.

Die Schluchten des Hell‘s Gate Nationalparks

Der Hell’s Gate Nationalpark ist mit nur 68km2 zwar relativ klein, bietet aber dank seiner Lage auf dem Großen Afrikanischen Grabenbruch eine atemberaubende Landschaftsvielfalt. Denn das Panorama ist geprägt von zwei erloschenen Vulkanen, imposanten Schluchten, vulkanischen Säulen sowie zahlreichen Adler- und Geierfelsen, auf denen Bartgeier, Klippenadler und Felsenbussarde nach Beute spähen. Das beeindruckende Terrain diente übrigens auch schon für Hollywood-Blockbuster wie Tomb Raider als Kulisse für Dreharbeiten.

Benannt wurde der Hell’s Gate Nationalpark übrigens nach den schmalen Durchlässen, die vorbei an steilen, roten Klippen und tief hinein in die Schlucht führen – dorthin, wo auf die Besucher schließlich eine „höllenartige“ Landschaft aus Lavagestein und heißen, sprudelnden Quellen wartet. Entdecken lässt sich der Hell’s Gate Nationalpark sowohl zu Fuß bei einer Wanderung als auch per Mountainbike oder Motorrad. Auch Klettertouren werden angeboten.