Wenn Sie sich privat krankenversichern, können Sie von Leistungen profitieren, die bei weitem über denen der gesetzlichen Krankenversicherung liegen.
Ein gesetzlicher Krankenversicherungsschutz ist meist starr und unveränderbar. Eine private Krankenversicherung hingegen flexibel und Sie bestimmen eigenaktiv den Leistungsumfang selbst mit und können individuell und auf Sie persönlich abgestimmt, den für Sie richtigen Tarif wählen.
Viele glauben, dass für einen solchen Krankenversicherungswechsel viel Zeit investiert werden muss und eine aufwendige Recherche vonnöten ist, die oft wochenlange und nervenaufreibende Vorbereitung bedeutet.
Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie in nur 3 einfachen Schritten zur privaten Krankenversicherung wechseln können, risiko- und stressfrei.
Berater einschalten
Für jeden der folgenden Schritte ist es sinnig, einen kostenlosen und unabhängigen Berater beziehungsweise Versicherungsfachmann zurate zu ziehen, der sich mit Ihnen bespricht, Ihren individuellen Fall ganz genau beurteilen kann und Ihnen daraufhin ein makelloses Angebot serviert. Dieser findet sicher die private Krankenversicherung, die zu Ihnen passt.
Schritt 1: Anforderungen bestimmen
Zuerst gilt es sich zu informieren und sich darüber klar zu werden, was Sie eigentlich brauchen und auf welche Leistungen bezüglich einer Krankenversicherung Sie eigentlich Wert legen.
Hier kann keine pauschale Aussage getroffen werden, da jeder Mensch andere Ansprüche hat. Aber genau das macht eine private Krankenversicherung ja so attraktiv: Sie bestimmen, welche Leistungen inkludiert sein sollen und wie viel Sie im Endeffekt zahlen wollen.
Bestimmen Sie zunächst die wichtigen Basisleistungen. Sind Sie jung und gesund und benötigen nur einen Basisschutz, könnten Sie bereits mit dem Basistarif der PKV zufrieden sein, welcher die gleichen Leistungen wie ein GKV-Tarif beinhaltet und dementsprechend günstig ist.
Sollten Sie hingegen von den Vorteilen einer privaten Krankenversicherung profitieren wollen, sollten Sie Wert auf die interessanten und sinnvollen Zusatzleistungen wie Einbettzimmerbelegung, Chefarztbehandlung, Zahnersatz, Beitragsrückerstattung, schnelle Terminvergabe und spezielle Medikamentenerstattung legen.
Sie müssen auch nicht alle diese Zusatzleistungen in Anspruch nehmen – bauen Sie Ihre Krankenversicherung aus verschiedenen Leistungsbausteinen zusammen.
Seien Sie sich darüber im Klaren, was Sie benötigen und wie viel Sie bereit sind zu zahlen, bevor Sie zum nächsten Schritt übergehen.
Schritt 2: Tarifvergleich
Beim Tarifvergleich ist es von besonderer Bedeutung, darauf zu achten, dass Sie einen soliden Krankenversicherungsanbieter finden, bei dem die Leistungen im guten Verhältnis zu den Kosten stehen.
Als Anhaltspunkt können Sie online viele Erfahrungsberichte und Bewertungen zu den einzelnen Anbietern finden. Lesen Sie sich diese gewissenhaft durch im Hinblick auf Ihre eigene persönliche Situation und Lebenslage. Daraufhin können Sie eine Entscheidung mit gutem Gewissen treffen.
Neben den Kosten sollten Sie aber auch unbedingt einen Blick auf die Altersrückstellungen und die Beitragsentwicklung des jeweiligen Tarifs legen, denn was heute günstig erscheint, kann im Alter teuer werden. Selbst bei Tarifwechseln innerhalb einer PKV bleiben gewisse Konditionen bestehen und sollten daher von Anfang an inkludiert sein.
Auch wird überprüft, ob Sie überhaupt ein Anrecht darauf haben, in eine private Krankenversicherung eintreten zu können. Zudem kann es sein, dass ein Verbleib in der gesetzlichen Krankenkasse in Ihrem individuellen Fall, die bessere Wahl ist.
Schritt 3: Gesundheitsprüfung und Abschluss
Keine Angst: Eine Gesundheitsprüfung klingt einschüchternd, aber Sie müssen nicht erst zu einem Arzt und eine Reihe von Tests durchlaufen, bevor Sie in die private Krankenversicherung einsteigen können.
Eine Gesundheitsprüfung zielt eher darauf, im Gespräch mit Ihnen gewisse Gesundheitsfragen zu klären und ist Voraussetzung, um als Interessierter in die PKV aufgenommen zu werden.
Die Versicherung macht sich anhand der Gesundheitsprüfung ein Bild über Ihren Gesundheitszustand. Sollten Sie in den letzten Jahren keine schwerwiegenden Krankheiten durchlebt haben und gelten Sie generell als gesund, stellt diese Gesundheitsprüfung kein Problem dar.
Auch bei Vorerkrankungen werden Interessierte aufgenommen, jedoch kann es sein, dass eventuelle Zuschläge gezahlt werden müssen oder Behandlungskosten für gewisse Krankheiten nicht übernommen werden.
Versuchen Sie bei den Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß zu antworten, da sonst im Nachhinein Nachzahlungen und ein Ausschluss aus der Versicherung drohen. Auch kann der Anbieter bereits entstandene Kosten verweigern – Schummeln lohnt sich also nicht.
Nicht immer erinnern wir uns lückenlos: Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt und lassen Sie sich Ihre Krankenakte zeigen, um sicherzugehen, welche Behandlungen in den letzten Jahren durchgeführt wurden und welche Vorerkrankungen vermerkt sind.
Beratung ist alles
Ein unabhängiger Berater rechnet für Sie die Tarife durch und berät Sie zu allen wichtigen Fragen im Hinblick auf den Wechsel in die PKV. Alle Vor- und Nachteile werden detailgetreu mit Ihnen im Gespräch geklärt und präzise erläutert.
Setzen Sie auf einen autonomen Versicherungsfachmann, der sich mit der Aufnahmepolitik der einzelnen Anbieter bestens auskennt, die verschiedenen Gesundheitsfragen der Versicherer überblickt und den am besten geeigneten Tarif für Sie finden kann.