Peter Straub hat 1984 mit seinem Roman „Der Hauch des Drachen“ beschrieben, wie ein unsichtbares und geruchsloses Nervengas aus einem militärischen Labor entweicht und als tödliche Wolke die Stadt Hampstead einhüllt, wo die Menschen erst unter furchtbaren Halluzinationen leiden und dann sterben. Doch die Krankheit ist nicht alles, was auf die Stadt zukriecht. Straub ist mit diesem Buch einer der verstörendsten Horror-Romane des 20. Jahrhunderts gelungen.