Eigentlich hätte das Ganze gar nicht passieren dürfen und am Ende ist es dennoch passiert: Der Bitcoin ist gefallen. Gefallen ist dabei allerdings noch milde ausgedrückt, denn nachdem der Bitcoin lange Zeit ungefähr 6000 Euro wert war, crashte er komplett und war zuletzt Mitte Dezember nur noch etwas über 2700 Euro wert. Wie konnte das passieren, obwohl sich so viele Experten doch sicher waren, dass es mit dem Bitcoin nur noch bergauf gehen wird? Die Antwort ist simpel: Der Markt wird von einigen Big Playern dominiert und niemand weiß so genau, wann hier große Abverkäufe geplant sind, zudem spielen wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen ebenfalls bei der Kursentwicklung hinein. Man sieht also auch durch den Crash nun definitiv, dass es sich insgesamt um hochspekulative Anlageformen handelt, die keine sichere Rendite garantieren können. Dabei sind Krypotwährungen an sich eigentlich ein spannendes Thema. Der Kryptowährungsmarkt hält heute einige Social-Trading-Plattformen wie eToro bereit, wo man auf unkomplizierte Art und Weise traden kann. Benötigt wird nur Folgendes:
- Eine Mail-Adresse und ein Nutzerkonto
- Ein Konto für Ein- und Auszahlungen
In Anbetracht der jüngsten Entwicklung des Bitcoin-Kurses dürften viele Interessenten allerdings erst einmal abgeschreckt sein. Viele Personen, die nicht unerhebliches Kapital in den Bitcoin investiert haben, haben nun immerhin sehr viel Geld verloren.
Erholungsphase der Kurse ist mittlerweile eingeleitet
Abgesehen davon hat der Crash allerdings auch seine positiven Seiten. Der Kurs erholt sich im Übrigen seit etwa sieben Tagen wieder und befindet sich derzeit auf einem Level von 3542 Euro pro Bitcoin. Wer nun davon spricht, dass damit die Rehabilitation eingeleitet ist, der sollte allerdings nicht vergessen, dass traditionell zu Weihnachten der Bitcoin immer anzieht, was auch letztes Jahr der Fall gewesen ist. Wirft man einen Blick auf die anderen Kryptowährungen neben dem Bitcoin, so lässt sich hier ein ähnliches Bild beobachten. Simultan zum Bitcoin sind die Kurse nämlich ebenfalls gecrasht. Das ist allerdings auch nicht weiter verwunderlich, denn die Kurse vieler Kryptowährungen entwickeln sich ähnlich wie das Mutterschiff, der Bitcoin selbst. Nachfolgend eine kleine Übersicht der Kursstände weiterer relevanter Kryptowährungen:
- Ripple notiert derzeit bei 0,3235 Euro
- Ether notiert aktuell bei 95,42 Euro
- Bitcoin Cash bringt es immerhin noch auf 144,04 Euro
Künftige Entwicklung der Kryptowährungen ist vage

Während Ripple und Ether zusammen mit dem Bitcoin auf Talfahrt gegangen sind, hat auch bei diesen Kryptowährungen seit Mitte Dezember wieder eine kleine Erholung eingesetzt. Lange hatten sich die Kurse dieser beiden Währungen ebenfalls auf einem stabilen Wert gehalten, bevor dann Ende November der große Sinkflug einsetzte. Alleine der Bitcoin büßte im Laufe des Jahres 80 Prozent seines Kurses ein. Fraglich ist somit, wie überhaupt die Zukunft des Bitcoins und der übrigen Kryptowährungen aussehen wird. Rosig könnte sie wohl nur ausfallen, wenn die immanenten Nachteile beseitigt werden können:
- Begrenzte Vermehrbarkeit
- Rückabwicklung von Zahlungen
- Hohe Transaktionskosen
- Keine Regulierung
Um jetzt Prognosen abzugeben, ist es insgesamt noch viel zu früh. Wie man anhand des Crashes gesehen hat, ist auf diese aber ohnehin kein Verlass. Die Zukunft wird zeigen, wie es weitergeht.